80 statt 68 Pflegeplätze – Nutzung des Altbaus in Rimbeck noch unklar
„Haus Phöbe“ plant Neubau

Warburg (WB/sis). Das seit 1952 in Rimbeck ansässige „Haus Phöbe“ plant in unmittelbarer Nähe der vorhandenen Einrichtung einen Neubau an der Bühlstraße.

Dienstag, 08.09.2020, 22:00 Uhr
Der Altbau des Pflegeheimes „Haus Phöbe“ soll durch einen Neubau in direkter Nachbarschaft ersetzt werden. Foto: Jürgen Vahle

Das Plangebiet hat eine Größe von etwa einem Hektar und liegt gegenüber des bestehenden Seniorenheims.

Der Rat der Stadt Warburg hat grundsätzlich die planungsrechtlichen Voraussetzung geschaffen und der Neuaufstellung des Bebauungsplanes „Am Büel“ zugestimmt.

Mehr Pflegeplätze und mehr Komfort

Durch die mit dem Neubau einhergehende Aufstockung der Pflegeplätze von aktuell 68 auf dann 80 werde zum einen der von allen Seiten bestätigte erhöhte Bedarf gedeckt; zudem würden weitere Arbeitsplätze geschaffen, heißt es seitens des Trägers des evangelischen Alten- und Pflegeheimes. „Wir wollen dem Bedarf gerecht werden und die Bettenzahl erhöhen. Zudem versprechen wir uns von einem Neubau eine moderne Einrichtung. Der Komfort für Bewohner und Mitarbeiter erhöht sich“, sagt Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen, Geschäftsführerin der Evangelische Frauenhilfe in Westfalen.

Der Neubau ermögliche auch großzügigere Wohnflächen. Eine von sechs Wohngruppen sei als eine „geschützte Gruppe für demenziell Erkrankte“ geplant.

Keine konkreten Angaben zur Nutzung des Altbaus

Zur Zukunft des Altbaus wollte sich die Geschäftsführerin nicht konkret äußern: „Die Nutzung des Altbaus ist noch unklar. Wir werden nach angemessenen Lösungen suchen.“ Auch zum anvisierten Zeitplan für den Neubau gab Pfarrerin Angelika Weigt-Blätgen keine Auskunft.

Bedingt durch die starke Hanglage des Grundstückes, den geplanten Sinnesgarten und eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen ist der Platzbedarf für das Vorhaben mit 0,7 Hektar angegeben.

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