Statt des Siechenhauses machen Wissenschaftler in Warburg Fund aus der Bronzezeit
Archäologen wollen Urnenrätsel lösen

Warburg (WB). Im Warburger Küstergarten hatten Archäologen lange den Standort des Siechenhauses aus dem Mittelalter vermutet. Doch die Grabungen im Vorfeld eines Neubaus des Seniorenzentrums St. Johannes am Kreisel Paderborner Tor/Burggraben brachte dafür keine Anhaltspunkte. Allerdings entdeckten die Wissenschaftler etwas anderes.

Mittwoch, 12.08.2020, 21:09 Uhr
Restaurator Sebastian Pechtold hat sich bereits an die Arbeit gemacht, die Rätsel der Urne zu lüften. Foto: LWL

Entdeckt wurde eine fast vollständig erhaltene Urne aus der späten Bronze- oder der frühen Eisenzeit (etwa 1100 bis 600 vor Christus). Was es mit dem Grabgefäß auf sich hat, soll in den kommenden Wochen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster untersucht werden.

Restaurator Sebastian Pechtold hat sich bereits an die Arbeit gemacht. Drei bis vier Monate wird es aber wohl noch dauern, bis sich die Archäologen zu dem Fund detailliert äußern, sagte LWL-Sprecherin Sandra Maus. Das Keramikgefäß wurde mit dem es umgebenden Erdreich gesichert und nach Münster transportiert.

 

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