St. Johannes Warburg hat das größte Team – Doris Hauck mottet das Auto ein
Gute Bilanz der Stadtradler

Warburg (WB). 183 Teilnehmer haben in Warburg drei Wochen lang bei vielen Gelegenheiten auf das Auto verzichtet. Sie haben an der Aktion Stadtradeln teilgenommen und dabei insgesamt weit mehr als 50.000 Kilometer auf zwei Rädern zurückgelegt.

Dienstag, 07.07.2020, 11:00 Uhr
Für die Aktion Stadtradeln haben 183 Teilnehmer in Warburg drei Wochen lang bei vielen Gelegenheiten auf das Auto verzichtet und sind auf das Fahrrad umgestiegen. Foto: dpa

Warburgs neuer Mobilitätsbeauftragter spricht von einer durchweg gelungenen Premiere der Aktion in der Hansestadt.

„Dass schon die erste Teilnahme an der Aktion ein solcher Erfolg wird, hätte ich vorher nicht gedacht“, resümiert Jan Kolditz. Bürgermeister Michael Stickeln zieht dazu einen Vergleich: „Das ist nicht weniger als einmal auf dem Äquator um die Erde und dann noch 10.000 Kilometer weiter!“

Team St. Johannes fährt 14.307 Kilometer

Unter den 25 teilnehmenden Teams hat die Mannschaft Sankt Johannes mit 49 Teilnehmern nicht nur in der Kategorie „Größtes Team“ gepunktet. Mit 14.307 Kilometer auf der Uhr ist es auch das Team mit den meisten geradelten Kilometern. Dabei konnten 2,1 Kilogramm CO 2 im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto eingespart werden.

Auf Platz 2 folgt das Team Wormeln mit 8521 Kilometern, dicht gefolgt von den „E-Biker*innen Bonenburg“ sowie dem Offenen Team Warburg mit jeweils etwas mehr als 5000 Kilometern.

In der Kategorie „Geradelte km pro Kopf“ hatten die Bonenburg die Nase vorn. So hat jedes Teammitglied durchschnittlich mehr als 500 Kilometer während des dreiwöchigen Aktionszeitraums zurückgelegt. Gleiches gilt auch für das Zwei-Mann-Team „Treten für Warburg“.

Grüne Ratsfrau berichtet in Blog

Einer besonderen Herausforderung hatte sich die grüne Ratsfrau Doris Hauck gestellt. Sie verpflichtete sich, drei Wochen lang das eigene Auto einzumotten und alle Wege ausschließlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

In ihrem Stadtradeln-Blog berichtete sie über die Anstrengungen bei der täglichen Wegeplanung und über die schönen Momente beim Radfahren.

Bürger melden Gefahrenstellen

Die aktionsbegleitende Möglichkeit zur Benennung von Gefahrenstellen im kommunalen Radverkehrsnetz erfreute sich einer regen Beteiligung. Insgesamt wurden am Ende etwa 50 Stellen benannt, an denen Schlaglöcher, fehlende Verbindungen oder unklare Wegeführungen den Radverkehr erschweren. Diese Punkte nimmt der Mobilitätsbeauftragte Jan Kolditz in seine zukünftige Arbeit auf.

„Gerade Aktionen wie das Stadtradeln, die dabei helfen Informationen direkt aus der Bevölkerung zu erhalten, sind der Schlüssel für ein erfolgreiches kommunales Mobilitätskonzept. Für die rege Teilnahme danken wir allen Warburgern und freuen uns schon jetzt auf Stadtradeln 2021“, bilanzierten Bürgermeister Michael Stickeln und Mobilitätsbeauftragter Jan Kolditz.

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