Rotary in Warburg hat in zehn Jahren mehr als 100.000 Euro gespendet
Facharzt ist neuer Clubpräsident

Warburg (WB). Einer der wichtigsten Grundsätze von Rotary International ist die jährliche Rotation der Clubämter zum 1. Juli. Auch der Rotary-Club Warburg hat turnusgemäß einen neuen Präsidenten. Martin Troeltsch führt den Club für zwölf Monate.

Montag, 06.07.2020, 09:00 Uhr
Das neue Vorstandsteam des Rotary-Clubs Warburg (von links): Clubsekretär Michael Stolte, Past-Präsident Michael Kohlschein, Incoming-Präsident Jürgen Schlüter, Präsident Martin Troeltsch und Clubmeister Dirk Duurland. Zum Team gehört zudem Schatzmeister Jörg Scheidig.

Er ist niedergelassener Facharzt für innere Medizin, Nephrologie sowie Rettungsmedizin und übernimmt das Amt von Brauereichef Michael Kohlschein, der dem Rotary-Club im vergangenen Jahr als Präsident vorgestanden hat. Als äußeres Zeichen erhielt der neue Präsident von seinem Vorgänger die Amtskette sowie die Gründungsurkunde des Clubs.

Europa als Schwerpunkt

Jeder Clubpräsident gibt seiner Amtszeit einen eigenen Schwerpunkt, genau wie dies Rotary International mit dem Motto „Rotary eröffnet Möglichkeiten“ für das neue rotarische Jahr bereits getan hat. Präsident Martin Troeltsch will das Thema Europa in den Fokus nehmen. „Europa öffnet uns eine ganze Menge an Möglichkeiten, egal ob wirtschaftlich, sozial, gesellschaftlich oder kulturell. Genau diesen europäischen Gedanken wollen wir in unseren Clubaktivitäten im kommenden Jahr aufzeigen und mit Aktionen ausfüllen. Europa ist wichtiger denn je“, sagte Martin Troeltsch.

Bei der Ämterübergabe konnte der Warburger Rotary-Club auch einen runden Geburtstag feiern. Zehn Jahre ist die Gründung her. 19 Mitgliedern taten sich zusammen, und im Juni 2010 erfolgte die offizielle Anerkennung des Warburger Clubs durch Rotary International.

In den vergangenen zehn Jahren konnte der Club eine Vielzahl von Aktionen (wie den beliebten Büchermarkt, die Präsenz auf der Oktoberwoche und dem Weihnachtsmarktstand) planen, um Spenden zu sammeln. Die Bilanz ist eindrucksvoll. Mehr als 100.000 Euro haben die Mitglieder gespendet oder durch Aktionen als Spenden eingeworben. Mit dem Geld wurden über den Förderverein des Clubs mehr als 100 lokale, regionale und internationale Projekte und Initiativen unterstützt.

Medizinischer Sauerstoff

Aktionen zur Schul- und Leseförderung, Unterstützung internationaler Jugendaustausche, Spenden an soziale Einrichtungen und Projekte sowie die Förderung kultureller und musikalischer Vorhaben standen auf der Förderagenda. Darüber hinaus unterstützt der Club auch internationale Projekte wie zur Bekämpfung der Kinderlähmung. Gemeinsam mit den Nachbarclubs möchten die Warburger Rotarier als nächstes eine Anlage zur Herstellung von medizinischem Sauerstoff in Nepal fördern. Gerade in Corona-Zeiten sei das ein wichtiges Projekt, heißt es in einer Pressemeldung.

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