Erneute Kandidaturen dürften im Warburger Land ausbleiben
Bürgermeister bleiben beim Nein

Willebadessen/Borgentreich/Warburg (WB/dal). Manche Entscheidung im Leben ist gar nicht so einfach zu treffen – und mitunter bedarf sie einer nachträglichen Korrektur. Das geht selbst Bürgermeistern so: Nachdem Rainer Vidal (Nieheim) und Alexander Fischer (Höxter) erst auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatten, stellen sie sich nun doch wieder zur Wahl. Im Warburger Land dürfte so etwas aber ausbleiben.

Freitag, 03.07.2020, 05:02 Uhr aktualisiert: 03.07.2020, 05:10 Uhr
Symbolfoto. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Amtsinhaber Hans Hermann Bluhm (Willebadessen) etwa schließt eine erneute Kandidatur aus . „Ich hatte meinen Parteifreunden auch schriftlich mitgeteilt, dass ich nicht mehr als Bürgermeister und auch nicht für ein anderes Amt kandidiere. Das bereue ich auch nicht“, erklärt er. Es bleibe dabei: Der 31. Oktober 2020 sei sein letzter Tag als Bürgermeister der Stadt Willebadessen.

Bei Rainer Rauch (Borgentreich) sieht es ähnlich aus. Der Bürgermeister möchte auf eine weitere Amtszeit verzichten . „Ich bleibe bei meiner Linie. Ich habe meine Entscheidung getroffen“, sagt Rauch. Auch er wird Ende Oktober aus dem Amt scheiden. „Und bis dahin geben wir weiter Vollgas. Die Amtszeit hat höchste Priorität und wird auch vernünftig zu Ende geführt.“

Auch Michael Stickeln (Warburg) dürfte ab November nicht regelmäßig ins Rathaus der Hansestadt zurückkehren. Wie berichtet hatte er auf eine weitere Kandidatur verzichtet und wurde jüngst zum CDU-Landratskandidaten gewählt.

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