WESTFALEN-BLATT-Fotoaktion: Leser zeigen, wie sie die Corona-Zwangspause verbringen
Zeit für Kreativität

Höxter (WB/AZ). Manch einer entdeckt in der Corona-Zeit ein neues Hobby: Die einen werden plötzlich zu Gärtnern und gestalten ihren Garten oder Balkon um, die anderen fangen an, zu basteln oder zu zeichnen und wieder andere entdecken ausgiebige Spaziergänge für sich. Im Rahmen unserer Fotoaktion „Leben daheim“ haben unsere Leser wieder fotografiert, was sie in ihrer Freizeit unternehmen.

Dienstag, 07.04.2020, 15:20 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 15:24 Uhr
Diesen Sonnenuntergang hat Eva Stricker aus Vörden eingefangen.

So zum Beispiel Niklas (4) aus Warburg-Daseburg, der seine Eltern hat für sich berichten lassen. Niklas ist passionierter Bastler und Nachwuchs-Handwerker. Sein neuestes Projekt: ein Roboter. Kein gewöhnlicher, es sollte ein Polizeiroboter werden. Aus diesem Wunsch wurde ein Familienprojekt, berichten Jutta Brechtken und Dietmar Ehle. „Tag für Tag stellten wir dafür etwas her und wir hatten eine Menge Spaß beim Zusammenfügen“, berichten die Eltern.

Doch mit der Zeit habe Niklas bemerkt, welche Auswirkungen das Coronavirus hat. Also habe er sich entschlossen, seinen Plan zu ändern und doch lieber einen Arzt-Roboter zu bauen. „Als Eltern sind wir sehr berührt davon, dass unser Sohn an andere Menschen denkt und diesen Arzt-Roboter herstellen wollte, der Menschen in ihrer Not hilft“, so Jutta Brechtken und Dietmar Ehle. Niklas habe verkündet: „Der Robo-Doc fährt zu den Menschen und hilft ihnen.“ In diesem Sinne wünsche die Familie nun allen Gesundheit für die Coronazeit und allen Erkrankten eine schnelle Genesung.

Bild für Oma und Opa

Ebenfalls kreativ geworden ist Leonhard aus Telgte bei Münster, der seine Großeltern in Höxter in Zeiten von Corona zwar nicht besuchen kann, sie aber trotzdem nicht vergisst. Dafür hat er ein Bild gemalt, auf dem steht: „Liebe Oma und Opa, es ist doof, dass wir euch im Moment nicht besuchen können. Deshalb habe ich euch ein Bild gemalt. Euer Leonhard.“

Familie ist auch für Dennis Sterr aus Bad Driburg-Siebenstern ein entscheidendes Stichwort. Er verbringe gerade viel Zeit mit seiner Familie und nutze die Gelegenheit, um den Garten zu verändern, schreibt er. Das Projekt sei im vergangenen Jahr gestartet worden. „Jetzt wird alles frühlingstauglich gemacht.“

Naturverbunden

Zeit in der Natur verbringt Eva Stricker aus Marienmünster-Vörden gerne – auch ohne Coronavirus. Dabei nimmt sie ihre Kamera mit und hält schöne Naturmotive damit fest. „Selber bearbeite ich einen Bauerngarten von 2500 Quadratmetern in Marienmünster-Vörden. Nun habe sie abends einen „wunderschönen“ Sonnenuntergang eingefangen. Durch eine Kletterrose fotografiert, die später duftende Blüten produzieren wird. „Mehr als 40 Rosensorten begleiten meinen Garten, eine Fülle von Düften und unglaublichen Schönheiten“, schreibt Eva Stricker.

Zuhause bleiben – das ist auch das Motto der Jugendfeuerwehr in Boffzen. Warum? Diese Frage beantworten die jungen Feuerwehrleute in einer Collage aus zahlreichen Bildern: „Zum Schutz für dich und mich.“ Auch ein paar aufheiternde Worte hat die Jugendfeuerwehr parat, in der bedrückenden Zeit des Coronavirus: „Du schaffst das auch.“

Mitmachen

Wie verbringen Sie die Zeit zuhause? Im Garten? Oder haben Sie ein neues Projekt begonnen? Die Redaktion Höxter des WESTFALEN-BLATTES freut sich über weitere Einsendungen aus dem Kreis Höxter zum Thema „Leben daheim“. Angesichts des bevorstehenden Osterfestes sind auch Ostermotive oder andere Frühlingsmotive gern gesehen. Wer teilnehmen möchte, kann sein Foto (am besten mit einer Auflösung von mindestens 2 MB) per E-Mail an hoexter@westfalen-blatt.de schicken. Schreiben Sie gleich dazu, was Sie machen, wer auf dem Bild zu sehen ist und welche Ideen Sie noch haben. Wichtig ist, dass wir die Namen und den Wohnort der auf dem Bild abgebildeten Personen kennen. Diese müssen auch mit der Veröffentlichung einverstanden sein. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen!

Ihr Redaktionsteam

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