Große Nachfrage nach Mineralwasser – Bau der Lagerhalle läuft nach Plan
Germeta-Team arbeitet wie im Sommer

Warburg (WB). Bei den Heil- und Mineralquellen Germete läuft die Produktion derzeit auf Hochtouren. „Die Nachfrage – insbesondere nach Mineralwasser – ist quasi so hoch wie im Sommer“, sagt Germeta-Geschäftsführer Thomas Grah.

Samstag, 04.04.2020, 09:00 Uhr
Geschäftsführer Thomas Grah ist sich sicher, dass Germeta die erhöhte Nachfrage nach Mineralwasser stillen kann: „Es wird keinen Versorgungsengpass geben. Wenn jetzt mehr Ware gekauft wird, ist es nur wichtig, dass das Leergut in den Kreislauf zurückkommt. Sonst fehlen uns die Glasflaschen zur Neubefüllung.“ Falls dieser Fall eintreten sollte, müssten mehr Getränke in PET-Flaschen angeboten werden.

Er schätzt, dass die Produktionssteigerung im Vergleich zum März 2019 bei bis zu 40 Prozent liegt.

Keine Vorbereitung auf erhöhte Nachfrage

Allerdings konnte sich das Unternehmen auf diese durch die Corona-Pandemie ausgelöste erhöhte Nachfrage nicht so langfristig vorbereiten wie auf die Sommermonate.

Geschäftsführer Thomas Grah: „Alle Abteilungen arbeiten momentan am Limit.“

Geschäftsführer Thomas Grah: „Alle Abteilungen arbeiten momentan am Limit.“ Foto: Ralf Benner

„Doch jetzt läuft es – und zwar trotz aller Einschränkungen. Alle 160 Mitarbeiter ziehen mit und sind hoch motiviert, das ist toll“, sagt Grah. „Aber alle Abteilungen arbeiten momentan auch am Limit“, gibt er zu.

Verschiebung von Schichtzeiten

Viele Abläufe hätten in den vergangenen Wochen geändert werden müssen, was die Arbeit nicht einfacher mache. „Der Betrieb läuft im Vier-Schicht-System. Damit die Mitarbeiter keinen Kontakt untereinander haben, sind die Schichtzeiten um 30 Minuten verschoben worden“, nennt Thomas Grah ein Beispiel.

Zudem seien die Pausenzeiten versetzt worden und weitere Aufenthaltsmöglichkeiten für die Pausenzeiten geschaffen worden.

Sitzungen gebe es gar nicht mehr: „Wir versuchen, alle Angelegenheiten in Telefonkonferenzen abzuklären.“

Kein Zutritt für firmenfremde Besucher

Die zehn Außendienst-Mitarbeiter würden momentan im Homeoffice arbeiten. „Sie werden ja nirgendwo mehr empfangen“, erklärt Grah.

Auch die Heil- und Mineralquellen lassen derzeit zum Schutz ihrer Mitarbeiter vor dem Coronavirus keine firmenfremden Besucher mehr ins Haus.

Gibt es aber technische Probleme und eine externe Firma muss beauftragt werden, so müssen diese Mitarbeiter vor dem Zutritt ihren Namen hinterlegen und Angaben zu ihrem Gesundheitszustand machen.

Geschäftsführer Thomas Grah ist sich sicher, dass Germeta die erhöhte Nachfrage nach Mineralwasser stillen kann: „Es wird keinen Versorgungsengpass geben. Wenn jetzt mehr Ware gekauft wird, etwa statt zwei Kisten Mineralwasser fünf, ist es nur wichtig, dass das Leergut wieder in den Kreislauf zurückkommt. Sonst fehlen uns die Glasflaschen zur Neubefüllung.“

Aber auch dieses Problem will Grah pragmatisch angehen: „Wenn es mit dem Leergut stocken sollte, bieten wir halt mehr Getränke in PET-Flaschen an.“

Neubau der Lagerhalle läuft nach Plan

Trotz der Corona-Krise laufe der Neubau der Lagerhalle auf dem Werksgelände nach Plan. „Wir haben die Anfahrtswege zur Baustelle komplett vom laufenden Betrieb getrennt. Bis Mai/Juni soll die Lagerhalle fertig sein“, sagt Thomas Grah.

Der heimische Mineralwasserproduzent investiert etwa etwa sieben Millionen Euro in das Bauvorhaben. Gebaut wird auf dem firmeneigenen Grundstück in Richtung Reithalle. Die neue Lagerhalle ist 200 Meter lang, etwa 45 Meter breit und sechs Meter hoch.

Trotz der Corona-Krise läuft der Neubau der Lagerhalle auf dem Werksgelände der Heil- und Mineralquellen nach Plan. Die Lagerhalle ist 200 Meter lang, etwa 45 Meter breit und sechs Meter hoch.

Trotz der Corona-Krise läuft der Neubau der Lagerhalle auf dem Werksgelände der Heil- und Mineralquellen nach Plan. Die Lagerhalle ist 200 Meter lang, etwa 45 Meter breit und sechs Meter hoch.

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