Trotz Corona-Krise: SkF Warburg ist weiter für Hilfesuchende da Betreuung auf Umwegen

Warburg/Höxter/Brakel (WB). Die Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus stellen alle vor neue Herausforderungen. In dieser Situation ist die kreative Suche nach alternativen Möglichkeiten gefragt. So auch beim Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Warburg.

Der SKF Warburg unterstützt trotz Corona weiterhin ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte (hinten von links): Jessica Schnaase, Gerburg Wiemers, Geschäftsführerin Gertrud Flore, stellvertretende Vorsitzende Monika Kriwet und (vorne) Claudia Stuhldreier-Müller.
Der SKF Warburg unterstützt trotz Corona weiterhin ehrenamtliche Betreuer und Bevollmächtigte (hinten von links): Jessica Schnaase, Gerburg Wiemers, Geschäftsführerin Gertrud Flore, stellvertretende Vorsitzende Monika Kriwet und (vorne) Claudia Stuhldreier-Müller.

Die Arbeit im Betreuungsverein des SkF sei in diesen Tagen nicht einfach. Die Betreuung von Menschen mit vollkommen verschiedenen Lebensgeschichten, Diagnosen und Lebensumständen erfordere in jeder Situation eine individuelle Behandlung und enormes Feingefühl. In Zeiten von Corona habe sich trotz der veränderten Umstände an dieser Vorgabe nichts geändert. „Auch wenn sich die Anforderungen an die Betreuungsarbeit grundsätzlich nicht geändert haben, erfahren doch derzeit unsere Arbeitsweisen enorme Einschränkungen“, stellt SkF-Geschäftsführerin Gertrud Flore fest.

Wichtige persönliche Kontakte fehlen

„Persönliche Kontakte, Besuche in der häuslichen Umgebung und persönliche Ansprechbarkeit vor Ort in regelmäßigen Sprechstunden in der Dienststelle können derzeit so nicht stattfinden“, erklärt sie. Oft sei es aber eben dieser Kontakt, der für viele wichtig und notwendig ist. Daher suchen die Mitarbeiterinnen des SkF nun nach anderen Möglichkeiten.

Die Beratung und Begleitung ehrenamtlicher Betreuer und Bevollmächtigter sei ein wichtiger Teil der Arbeit des Betreuungsvereins. Jedes Jahr bieten die Mitarbeiterinnen unterschiedliche Veranstaltungen an, die Ehrenamtlichen neben einem Austausch auch einen fachlichen Hintergrund vermitteln sollen. „Besonders als Folge der Einführung des Bundesteilhabegesetzes zum 1. Januar dieses Jahres bestehen derzeit noch viele offene Fragen“, so Claudia Stuhldreier-Müller. Leider könnten die Veranstaltungen, die Ehrenamtliche unterstützen und informieren sollen, vorerst nicht stattfinden. Inwieweit diese im späteren Verlauf des Jahres nachgeholt werden können, müsse im Einzelfall entschieden werden.

SkF telefonisch oder per Mail erreichbar

„Zur Umsetzung von Fortbildungsangeboten wird zurzeit über neue Wege nachgedacht“, beschreiben Claudia Stuhldreier-Müller und Jessica Schnaase einen Teil ihrer momentanen Arbeit. „Dennoch werden die Mitarbeiterinnen des SkF-Betreuungsvereins die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Bevollmächtigten weiterhin in ihrer Arbeit unterstützen“, versichert Gertrud Flore. Obwohl die persönlichen Sprechstunden dienstags und freitags in der Dienststelle des SkF nicht wie gewohnt stattfinden können, seien die Mitarbeiterinnen dennoch telefonisch oder per Mail erreichbar, um zu beraten. „Bei Bedarf kann auch der Anrufbeantworter gern genutzt werden, um ein Anliegen zu schildern. Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, dann rufen wir Sie zurück“, so Gertrud Flore.

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