„Natürlich“ in Warburg: Ausstellung zeigt Fotografien von Franz-Josef Bergmann Das Schöne am Wegrand sehen

Warburg (WB). „Man kann an jedem Ort der Welt das Zauberhafte finden“, hat Franz-Josef Bergmann bei der Eröffnung seiner Ausstellung „Natürlich“ im Museum im „Stern“ gesagt. Das ihm das gelungen ist, zeigen jetzt 56 Fotografien.

Von Silvia Schonheim
Franz-Josef Bergmann aus Hohenwepel hält die Schönheit der heimischen Natur in Fotografien fest. Bei der Bestimmung von Pflanzen und Tieren hat ihn die Natur- und Landschaftsführerin Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich unterstützt. Die Ausstellung „Natürlich – Fotografien von Franz-Josef Bergmann“ ist bis zum 19. April im Museum im „Stern“ zu sehen.
Franz-Josef Bergmann aus Hohenwepel hält die Schönheit der heimischen Natur in Fotografien fest. Bei der Bestimmung von Pflanzen und Tieren hat ihn die Natur- und Landschaftsführerin Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich unterstützt. Die Ausstellung „Natürlich – Fotografien von Franz-Josef Bergmann“ ist bis zum 19. April im Museum im „Stern“ zu sehen. Foto: Silvia Schonheim

Die Detailaufnahmen des Hohenwepelers halten nicht das Besondere fest, sondern das Alltägliche. Viele Motive wie Blüten oder Insekten hat er bei Spaziergängen durch die heimische Natur entdeckt.

Bei der Bestimmung der Pflanzen und Tiere hat er Unterstützung von Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich bekommen. Sie ist Imkerin sowie Natur- und Landschaftsführerin.

Erste Ausstellung von Franz-Josef Bergmann

Franz-Josef Bergmann (65) stellt zum ersten Mal seine Fotografien aus, kennt das Museum im „Stern“ aber als Lehrer am Theresia-Ger­hardinger-Berufskolleg. Mit der Fotografie setzt er sich seit Jahrzehnten auseinander. Als Lehrer leitete er die Arbeitsgemeinschaft Fotografie am Berufskolleg. „Ich hatte über Jahre das Glück, im Beruf meinem Hobby nachgehen zu können“, berichtete Bergmann in seiner Einführung am Sonntag.

Motive aus der Heimat

Bei der Auswahl der Bilder für die Ausstellung habe er ganz bewusst darauf geachtet, nur solche zu nehmen, „die hier im Warburger Land aufgenommen wurden oder zumindest aufgenommen worden sein könnten.“ Bei den meisten Fotografien lasse sich der genaue Ort der Aufnahme nicht genau lokalisieren. Es handelt sich zumeist um Nahaufnahmen.

Aus Erfahrung weiß der 65-Jährige, dass es beim Fotografieren kein schlechtes Wetter gibt. Die Sonne sei in vielen Aufnahmesituationen alles andere als nützlich. „Und erst recht spielt die Jahreszeit, wenn es um die Motivsuche geht, keine Rolle“, so der Hohenwepeler.

Viele seiner ausgestellten Fotografien seien aber dennoch im Sommer 2019 entstanden.

Blühstreifen am Feldrand bietet Vielfalt an Motiven

Bei seinen Spaziergängen mit seiner Hündin sei ihm ein Blühstreifen am Feldrand aufgefallen. Die ungeheuer große Zahl von umherschwirrenden Schmetterlingen und anderen Insekten bot Bergmann eine Vielfalt an lohnenden Motiven. Er begab sich auf Fotopirsch.

Geduld sei bei vielen der Nahaufnahmen gefragt gewesen, berichtete Franz-Josef Bergmann den Besuchern der Ausstellungseröffnung: „Wenn man beim Blick durch den Sucher mit allem zufrieden ist und auslösen will, dann hebt der Schmetterling unversehens ab und flattert zur nächsten Blüte.“ Das Spiel beginne neu.

„Den Betrachter möchte Franz-Josef Bergmann mit seinen Fotografien einladen, sich Zeit zu nehmen und genauer hinzusehen“, sagte Rainer Mues, Vorsitzender des Warburger Museumsvereins. Dazu haben interessierte Besucher des Museums bis Sonntag, 19. April, Zeit.

Vortrag am letzten Tag der Ausstellung

An diesem letzten Tag der Ausstellung „Natürlich – Fotografien von Franz-Josef Bergmann“ wird Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich einen Vortrag mit dem Titel „Mit Bienenweidepflanzen durch das Jahr“ halten.

Das Warburger Museum im „Stern“ ist täglich außer montags in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen sind Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.

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