Besonderes Konzerterlebnis in der Germeter Pfarrkirche
Blues Brothers auf Glasröhren

Warburg-Germete (WB/vah). 140 Besucher haben am Samstagabend in der Germeter Pfarrkirche St. Nikolaus ein besonderes Konzert erlebt. Die Profimusiker Olaf Pyras und Marcel Quappen entlockten dem Glarophon und Glasglockenspiel unter dem Titel „Glas-Klang.Licht“ Töne, die viele in dieser Form noch nie gehört hatten.

Montag, 02.03.2020, 06:38 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 06:42 Uhr
„Glas.Klang.Licht“ hieß es am Samstagabend in der Germeter Pfarrkirche. Olaf Pyras (rechts) und Marcel Quappen spielten auf dem Glarophon und Glasglockenspiel Töne und Melodien, die viele so noch nie gehört hatten. Foto: Jürgen Vahle

Glasglockenspiel und Glarophon sind zwei recht neuen Instrumenten, die von Rolf Wiemers und seinem Bruder Ludger Wiemers (gebürtig aus Menne) entwickelt und in der Glashütte Clausthal-Zellerfeld gebaut worden sind. Der eine sei Erfinder, der andere Orgelbauer. Das sei eine gute Kombination für den Bau dieser neuen Glasinstrumente gewesen, machte Olaf Pyras deutlich.

Pyras und Quappen haben die Spieltechniken für die Glasröhren und Glasglocken entwickelt und auch eigene Musikstücke geschrieben. In der klassischen Musikliteratur gibt es nicht viele Werke, die auf den neuen Instrumenten problemlos gespielt werden können. „Es sind Instrumente zum Erforschen“, machte Olaf Pyras deutlich.

„Glas.Klang.Licht“: Konzert in der Germeter Pfarrkirche

1/49
  • „Glas.Klang.Licht“: Konzert in der Germeter Pfarrkirche
Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle
  • Foto: Jürgen Vahle

Einige Stücke gibt es aber doch – und das etwa 90-minütige Konzert verging wie im Flug. Werke der französischen Komponisten Erik Satie und Yann Tiersen („Die fabelhafte Welt der Amélie“), des Österreichers Werner Stadler und der Amerikaner Steve Reich und Alice Gomez wurden etwa geboten. Bei deren „Rain Dance“ (Regentanz) drangen die tiefen Töne des Glarophons bis in die Magengrube vor. Tango-, Jazz-, Blues- und Weltmusik wurde durch die neuen Instrumente in einem Konzert vereint.

Die Glasinstrumente zeigten bei den Besuchern Wirkung – zu einem Erlebnis wurde das Konzert aber erst durch die Lichtshow. Die liefert Simon Horn, der vielen im Warburger Land unter einem ganz anderen Namen bekannt ist. Horn ist auch Kinderliedermacher und tritt unter seinem Künstlernamen „Herr H“ in der Region auf.

Die Besucher, die sich auf das Abenteuer „Glas.Klang.Licht“ eingelassen hatten, wurden am Ende mit einer besonderen Zugabe belohnt: den Blues-Brothers-Titelsound in noch nie gehörter Form. Auch nach dem Konzert waren die Instrumente bei vielen Thema. Mancher probierte das Spiel auf den Glasröhren unter Anleitung der beiden Musiker gleich selber einmal aus.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7303993?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516019%2F
1000 neue Stellen für Corona-Nachverfolgung in NRW
Armin Laschet (CDU, links) nordrhein-westfälischer Ministerpräsident, und Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, beantworten die Fragen von Journalisten. Foto: Federico Gambarini/dpa
Nachrichten-Ticker