„Dental Technik Senges“ in Warburg feiert 25-jähriges Bestehen Zum Jubiläum ein Blick nach vorn

Warburg (WB/vah). „Die beste Zeit ist jetzt – immer“. Ein Aufkleber mit diesem Spruch pappt mitten in der Werkstatt der Firma „Dental Technik Senges“. Das dürfte auf jeden Fall für Mittwoch gegolten haben: Zahntechnikermeister Werner Senges (57), seine derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiter sowie Kunden haben in lockerer Runde das 25-jährige Bestehen des Betriebes gefeiert.

„Dental Technik Senges“ hat Betriebsjubiläum gefeiert (hinten von links): Chef Werner Senges, Julia Hoferichter und Markus Burges sowie (vorne) Azubi Christin Seneca.
„Dental Technik Senges“ hat Betriebsjubiläum gefeiert (hinten von links): Chef Werner Senges, Julia Hoferichter und Markus Burges sowie (vorne) Azubi Christin Seneca. Foto: Jürgen Vahle

Auch Bürgermeister Michael Stickeln und Wirtschaftsförderer Sören Spönlein gratulierten.

1994 gründete der Warburger Werner Senges nach bestandener Meisterprüfung sein Unternehmen und zog an die Klockenstraße in der Altstadt ins ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Heitmann. Zwei Mitarbeiter hatte er damals, die heute zwar nicht mehr im Betrieb sind, aber zum Jubiläum herzlich gratulierten.

Firmenchef investiert stets in Personal und Technik

Das Unternehmen fasste in Warburg schnell Fuß, Zahnärzte aus der Stadt und dem Umland schätzen die Arbeiten aus der Altstadt, auch weil Werner Senges immer mit der Zeit ging und sich neuen Materialien und Kunststoffen gegenüber aufgeschlossen zeigte und stets weiter in Personal und Technik investierte. Zwischenzeitlich wuchs der Betrieb auf zwölf Mitarbeiter.

Firmensitz in die Klockenstraße verlagert

2007 verlagerte Werner Senges seinen Firmensitz ein Haus weiter. Büro und Werkstatträume befinden sich nun an der Klockenstraße 10 in deutlich helleren Räumen. Drei Zahntechniker und eine Bürokraft arbeiten heute noch für den 57-Jährigen.

Das Team ist für zehn Zahnarztpraxen der Region tätig. Stolz ist Werner Senges darauf, dass ihm drei Kunden bereits seit einem Vierteljahrhundert die Treue halten. Gleiches gilt für seine Mitarbeiter. Die Zahntechnikerin Julia Hoferichter ist bereits seit 21 Jahren im Betrieb, Markus Burges gar seit 24 Jahren.

Digitalisierung kostet Arbeitsplätze

Dass sein Zahntechnik-Labor heute mit deutlich weniger Personal auskommt, hat seinen Grund: die Digitalisierung. Der Einsatz von Scannern und Fräszentren hat Arbeitsplätze gekostet. Das sei eben der Lauf der Zeit. Doch Werner Senges gibt sich gelassen: Für Kronen- und Brücken, Zahnersatz, Implantatprothetik, Therapieschienen und Modellguss-Prothesen seien eben nach wie vor gute Handwerker gefragt. Problematischer sei eher, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen.

Trotz seiner 40 Jahre im Beruf macht Werner Senges die Arbeit immer noch Spaß. Allerdings zieht er sich mittlerweile auch mal etwas zurück. „Termindruck und 15-Stunden-Tage wie in den Anfangsjahren brauche ich nicht mehr“, berichtet er.

Unternehmen soll in Zukunft weiter existieren

Im Gegenteil: Der 57-jährige Vater von zwei erwachsenen Kindern will das Unternehmen in der kommenden Zeit so umstrukturieren, dass er irgendwann ganz beruhigt in den Ruhestand gegen kann und der Betrieb trotzdem weiter existiert – auch wenn ihn aus seiner Familie wohl niemand weiterführen wird.

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