Warburger Rolf Lange veröffentlicht Romantrilogie Ex-Banker hat die „Schreibwut“ gepackt

Warburg (WB). Vom Banker zum Buchautor: Das Berufsleben von Rolf Lange (76) war viele Jahre geprägt von Zahlen, im Ruhestand hat er sich der Literatur zugewandt und betätigt sich als Autor.

Von Ralf Benner
Ex-Banker Rolf Lange hat nach ersten autobiografischen Werken nun eine Romantrilogie veröffentlicht.
Ex-Banker Rolf Lange hat nach ersten autobiografischen Werken nun eine Romantrilogie veröffentlicht. Foto: Ralf Benner

„Langeweile ist nicht mein Ding“

Der ehemalige Vorstandssprecher der Volksbank Warburger Land (heute: Vereinigte Volksbank) hat im vergangenen Jahr in seinem autobiografischen Buch „Das Dorf E. – in Trizonesien“ seine Kindheit in Willebadessen-Eissen in den Nachkriegsjahren beschrieben (wir berichteten). Als Bankchef noch Herr der Zahlen, hat Lange nun „die Schreibwut gepackt“. Er schreibe „aus Spaß an der Freud – Langeweile ist nicht mein Ding“, betont der Warburger.

Nach ersten autobiografischen „Schreibversuchen“, wie er durchaus bescheiden seine bislang erschienenen Bücher nennt, die bei vielen Lesern Beachtung fanden, hat Lange sich nun dem Fiktionalen zugewandt. Zum Weihnachtsfest hat er nach „Berlin – Ende einer Reise“ und „Weitermachen“ mit dem Roman „Nicht aufhören“ den mittlerweile dritten Band einer Trilogie vorgelegt: „Diese drei Romane hängen zwar zusammen, können aber ohne Frage auch einzeln gelesen werden.“

Debütroman „Berlin – Ende einer Reise“

In seinem Debütroman „Berlin – Ende einer Reise“ spannt der Autor einen Bogen vom Erlebten zum Erträumten. Im Mittelpunkt steht ein Unternehmensberater und Trainer, der Einblick gibt in seine Arbeitswelt. Seine Frau übersetzt junge französische Literatur und betreut Autoren, begleitet sie zu Buchmessen in Frankfurt a. M. oder Leipzig. Sie wohnen in Kassel. Beide verbinden ihre beruflichen Reisen mit privaten Stationen im In- und Ausland. Weitere Romanfiguren leben in Münster, in Berlin und in Bad Homburg.

In den Handlungssträngen tauchen auch Freunde des Autors mit ihren realen Geschichten auf. „Natürlich wird auch von Warburg, der Orgelstadt Borgentreich und dem Kulturland Kreis Höxter berichtet, schließlich sind einige Protagonisten in Warburg aufgewachsen“, berichtet Lange. Und weil er noch so viele Ideen hatte, hat er nach seinem ersten Roman gleich weitergeschrieben und zwei Fortsetzungen verfasst.

Den Leser auch zum Reisen anregen

„In die fiktionalen Geschichten aller drei Bücher sind meine Erlebnisse und Erfahrungen eingeflossen“, erläutert Lange. „Beim Dazudichten gehen einem aber oft die Pferde durch.“ In gewisser Weise sollen die Romane den Leser auch zum Reisen anregen, denn seine Reiseeindrücke seien in die Trilogie ebenfalls mit verwoben, erläutert der Ex-Banker.

„Zahlen bitte…“ ist der Titel eines in Arbeit befindlichen neuen Buches. Kein Roman, sondern ein autobiografisch geprägtes Werk. Wer seine Romane lesen möchte, kann sie direkt bei Rolf Lange bestellen: Telefon 05641/750300 oder E-Mail langewarburg@t-online.de. Bestellungen bis zum 5. Dezember werden vor Weihnachten geliefert, verspricht Lange.

Kommentare

Marie-José

Lieber Rolf ,
Ein ganz gross Kompliment ! Deine Büchner habe uns viele Freude geschenkt !
Freuliche Adventszeit und die allerbeste Wunschen fur dass nachste Jarh ,
Wie immer : ALLES LIEBE fur die ganze Familie
,freuhliche Weinachtgruss aus die Niederlande ,
Marie-José und Herman

1 Kommentare

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