Warburger CDU geht mit einem Volkmarsener ins Rennen Tobias Scherf (51) ist Kandidat

Daseburg (WB). Tobias Scherf (51) aus Volkmarsen geht bei der Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat für die Warburger CDU ins Rennen. 130 von 169 anwesenden CDU-Mitglieder gaben ihm am Dienstagabend in Daseburg ihre Stimme. Mitbewerber Matthias Nolte aus Warburg kam auf 30.

Von Ralf Benner und Jürgen Vahle
Tobias Scherf (51, links) aus Volkmarsen geht bei der Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat für die Warburger CDU ins Rennen. Mitbewerber Matthias Nolte (29, rechts) aus Warburg unterlag bei der Abstimmung in der Desenberghalle.
Tobias Scherf (51, links) aus Volkmarsen geht bei der Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat für die Warburger CDU ins Rennen. Mitbewerber Matthias Nolte (29, rechts) aus Warburg unterlag bei der Abstimmung in der Desenberghalle. Foto: Ralf Benner

»Ich bin überwältigt und will jetzt die Wahl gewinnen«, freute sich Tobias Scherf über das doch klare und deutliche Wahlergebnis. In der Desenberghalle hatten die CDU-Mitglieder über ihren Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2020 abgestimmt. Der CDU-Vorstand hatte Tobias Scherf als Kandidaten vorgeschlagen. »Er hat uns überzeugt«, bekräftigte Stadtverbandschef Hubertus Kuhaupt gleich zu Beginn bei der Eröffnung der Mitgliederversammlung.

Kommentar

Aus Volkmarsen für Warburg: Mit der Wahl von Tobias Scherf als ihrem Bürgermeisterkandidaten hat die Warburger CDU die erste Weiche für die Kommunalwahl 2020 gestellt. Das Ergebnis fiel deutlich aus. Mit Scherf als Spitzenkandidaten will die CDU nun die absolute Mehrheit im Stadtrat verteidigen. Es wird kein Selbstläufer sein, schickt die SPD mit Eric Volmert doch einen waschechten Warburger als Bürgermeisterkandidaten ins Rennen.

Ralf Benner

Unter das Motto »Erfolgreiches noch erfolgreicher machen« stellte Tobias Scherf seine Kandidatur. »Ich will ein Gestalter sein, kein Verwalter«, betonte der 51-Jährige in seiner Bewerbungsrede. Er gab sich kämpferisch und bürgernah. »Ich will und werde hier ankommen und bis zum Wahltag im Herzen zu 100 Prozent ein Warburger sein«, versicherte der Volkmarsener, der ankündigte, seinen Wohnsitz auch nach Warburg verlegen zu wollen. Er habe im Vorfeld der Mitgliederversammlung auch bereits alle Warburger Ortsteile aufgesucht, um sich ein Bild zu machen, berichtete er. Er wolle ein Ansprechpartner vor Ort sein.

»Mit Herz, Verstand und Optimismus und einem Rucksack voller Ideen will ich Erfolgreiches noch erfolgreicher machen«, bekräftigte Scherf. Er verwies auf seiner berufliche und politische Erfahrung und unterstrich seine Teamfähigkeit. »Als einer von Ihnen will ich Wahlkampf machen – und hoffentlich mit Michael Stickeln als unserem Landratskandidaten«, bemerkte Scherf und erhielt dafür von den Anwesenden viel Applaus.

Auch Matthias Nolte (29) aus Warburg wollte Bürgermeisterkandidat werden. »Aus Warburg für Warburg« war sein Motto an diesem Abend. Als Motivation für sein Bewerbung als Kandidat nannte der Altstädter »die tiefe Verbundenheit zu Warburg«. »Meine Familie ist schon seit Hunderten von Jahren in Warburg ansässig und tief verwurzelt«, betonte Nolte.

Es sei sein Wunsch, die Zukunft Warburgs aktiv mitzugestalten, die finanziell solide Lage der Hansestadt weiter zu bewahren und auszubauen, die Lebensqualität auf den Dörfern zu verbessern, sich schützend vor die Land- und Forstwirtschaft zu stellen und für eine bessere ärztliche Nahversorgung zu sorgen. »Ich will Warburg weiter auf Erfolgskurs halten«, fasste Nolte zusammen. Überzeugen konnte er mit seiner Rede die Anwesenden letztendlich nicht.

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