Dirk Lindemann und seine Musiker feiern Lebenswerk des Entertainers Bigband spielt Udo-Jürgens-Hits

Warburg (WB). Ein dutzend Musiker hat KiS (Kultur in Scherfede) am Samstag mit der Dirk Lindemann Bigband auf die Bühne geholt. 350 Gäste haben ein ausgewähltes Repertoire an Hits von Udo Jürgens genossen.

Von Verena Schäfers-Michels
Die Dirk Lindemann Bigband hat am Samstag das Lebenswerk von Udo Jürgens gefeiert. Bekannte Hits sowie weniger bekannte Songs sind gespielt worden. Mit Sängerin Jennifer Wagner hat Dirk Lindemann am Klavier ein zweisprachiges Duett zu »I can I will« gesungen.
Die Dirk Lindemann Bigband hat am Samstag das Lebenswerk von Udo Jürgens gefeiert. Bekannte Hits sowie weniger bekannte Songs sind gespielt worden. Mit Sängerin Jennifer Wagner hat Dirk Lindemann am Klavier ein zweisprachiges Duett zu »I can I will« gesungen. Foto: Verena Schäfers-Michels

»Udo Jürgens hat über 1000 Lieder geschrieben«, sagte Sänger und Pianist Dirk Lindemann. »Fünf bis sechs Stunden müssen Sie für das Konzert einplanen«. Ein Scherz, der großes Gelächter auslöste. »Fangen wir mit einer Stunde an«, meinte er und stimmte »Schenk mir noch eine Stunde« an.

Mit der Melodie von »Tom und Jerry« fing es an

Für ihn habe alles mit der »Tom und Jerry«-Melodie »Vielen Dank für die Blumen« angefangen. Sein erstes Konzert von Udo Jürgens – bei dem er jedoch eingeschlafen sei – erlebte Dirk Lindemann mit acht Jahren in Kassel.

Die Kombination aus Bläserquartett, Schlagzeug, E-Gitarren und zwei Klavieren, dazu die Stimmen der drei Backgroundsängerinnen brachten das Flair der großen Bigband-Shows der 70er- und 80er-Jahre in die Mehrzweckhalle.

Im Wechsel wurden unbekanntere – und irgendwie doch vertraute – und unverwechselbare Songs des Künstlers, der in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag gefeiert hätte, gespielt.

Songs, die nicht nur aufgrund ihrer Gefälligkeit, sondern auch aufgrund ernster Texte wie »Was ist das für ein Land?« bei den Hörern nachhallen und von der Lindemann-Band würdig umgesetzt wurden.

Bei »Griechischer Wein« und »Ich war noch niemals in New York« wurde kräftig mitgesungen und geklatscht. So manchen Konzertbesucher hielt es nicht auf seinem Stuhl.

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