E-Ladesäule am Dorfplatz, neue Schilder und verbesserte Parksituation
Germeter Bezirksausschuss stellt Wunschliste auf

Germete (WB/vah). Der Germeter Bezirksausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung eine Wunschliste für den kommenden Haushalt aufgestellt. Es geht um mehrere kleinere Investitionen und Bauvorhaben im Luftkurort, die das Ortsparlament im Jahr 2020 gerne umgesetzt sehen würde.

Montag, 04.11.2019, 09:16 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 09:20 Uhr
Das Tretbecken im Germeter Kurpark ist derzeit außer Betrieb und befindet sich zudem in einem beklagenswerten Zustand. Das soll sich 2020 ändern. Ortsvorsteher Willi Vonde hat Geld für die Sanierung des Beckens beantragt. Foto: Jürgen Vahle

E-Ladesäule

Größte Investition dürfte eine E-Ladesäule werden, die auf dem Germeter Dorfplatz aufgestellt werden soll. Sie soll mit Wechselstrom betrieben werden und möglichst auch eine Aufladefunktion für E-Bikes haben. 10.000 Euro würde die Anschaffung kosten, die Installation sollten die Stadtwerke übernehmen, berichtet Ortsvorsteher Willi Vonde.

Parkbuchten

7500 Euro veranschlagt sind für neue Parkbuchten, die am oberen Teil der Straße Zum Kurgarten schräg in einen Hang gebaut werden sollen. Sie sollen helfen, die Parksituation an dieser Stelle zu entschärfen. Gäste des Landgasthofs/Hotels Deele sowie anderer Besucher in der Straße hatten im vergangenen Sommer regelmäßig mit ihren falsch geparkten Autos dafür gesorgt, dass größere landwirtschaftliche Geräte die Straßen gar nicht oder nur noch unter großen Schwierigkeiten nutzen konnten. Bei einem Ortstermin der Anlieger gemeinsam mit Polizei und Ordnungsamt im August wurden Lösungen verabredet. Abhilfe sollen ein neuer Großparkplatz der »Deele« in der Ortsmitte, etwa 150 Meter vom Restaurant entfernt, sowie eine neue Parkregelung in der Straße schaffen. Autos dürfen in Zukunft in Richtung Kurpark/Ortsausgang nur noch auf der linken Seite abgestellt werden. An der rechten Seite, an der auch ein Fußgänger-Laufband am Kälberbach entlangführt, soll das Parken ganz verboten werden. Um die Zahl der Parkflächen auf der linken Seite noch zu erhöhen, sollen die Fahrzeuge dann schräg zur Fahrbahn abgestellt werden dürfen. Dazu müssen allerdings Teile eines Hangs abgetragen werden. Das Bauamt will prüfen, ob noch eine Stützmauer notwendig ist, um die Stellflächen zu realisieren.

Tretbecken

Investiert werden soll auch in das Tretbecken im Kurpark. Das ist in die Jahre gekommen, hat Risse, die Farbe blättert ab. Ortsheimatpfleger Hans-Reinhard Zeisberger hat Lösungsmöglichkeiten ausgelotet. Für ihn kommt nur eine aus mehreren Komponenten bestehende Beschichtung in Frage, die etwa 5000 Euro kosten würde. Außerdem plädierte der Ausschuss dafür, die Bäume und Sträucher rund um das Becken im Winter zu stutzen, damit mehr Sonne in den Bereich und weniger Laub ins Becken fällt.

Ehrenmal

3000 Euro soll die Sanierung eines Kreuzes am Ehrenmal kosten, für die sich der Ausschuss aussprach. Bei dieser Gelegenheit sollten auch zeitgleich schadhafte Stellen am Ehrenmal selbst ausgebessert werden, regte Ortsheimatpfleger Hans-Reinhard Zeisberger an.

Blühwiese

Verbessert werden soll die Situation an einem kleinen Gehweg, der entlang des Kälberbaches zum Sportplatz führt. Dort ist die Stadt Warburg seit Jahrzehnten vertraglich verpflichtet, einen Zaun in Schuss zu halten. Der ist marode und muss ausgetauscht werden. Ortsvorsteher Willi Vonde regte zudem an, den Wegebelag zu erneuern und auch entlang des Weges einen Randstein setzen zu lassen. Die Fläche zwischen Weg und Bach könnte zu einer Blühwiese werden.

Geschwindigkeitsmesser

Zwei Geschwindigkeitsmessgeräte haben die Germeter bereits aus den Erlösen verschiedener Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gekauft. Ein drittes soll nun aus dem Budget der Stadt hinzukommen. Eines hängt bereits am Ortseingang nahe der Firma Germeta. Ein zweites soll nun am Ortsausgang Richtung Wethen montiert werden. Das dritte soll Autofahrer auf eine Tempo-30-Zone an der Quellenstraße hinweisen.

Beschilderung

Marc Engemann hat sich in den vergangenen Wochen die Mühe gemacht, die Germeter Schilder unter die Lupe zu nehmen. Sein Resümee: Viele stehen schief, sind marode, nicht mehr aktuell oder haben verwirrende Botschaften. Das Thema soll nun beim nächsten Treffen der Aktionsgruppe »Hand in Hand« besprochen werden. Anschließend soll ein Konzept für eine einheitliche Beschilderung aufgestellt werden, die auch den Vorschriften entspricht.

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