Mitten in Warburg-Dössel wird Platz für drei Neubauten geschaffen
Stadt lässt Häuser abreißen

Warburg (WB/sis). Die Stadt Warburg lässt zwei Häuser mit Stallungen mitten in Warburg-Dössel abreißen. Der Bagger des Abrissunternehmens Flore ist am Montag angerollt.

Mittwoch, 09.10.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 09:50 Uhr
Das Unternehmen Flore hat am Montag mit den Abrissarbeiten in Dössel begonnen. Wenn in etwa vier Wochen die Arbeiten beendet sind, können auf einer Gesamtfläche von rund 2200 Quadratmetern drei neue Bauplätze angeboten werden. Foto: Michaela Friese

»Die Stadt Warburg hat die beiden leer stehenden ehemaligen Wohngebäude mit Stallungen 2018 gekauft, um sie abzureißen und neue Baugrundstücke im Ort anbieten zu können«, erklärt Rainer Ehle, Leiter des städtischen Bauamtes. Ziel sei die Innenverdichtung. Aus städtischer Hand könne derzeit in Dössel nur noch ein Bauplatz für interessierte Häuslebauer angeboten werden.

Wenn das Abrissunternehmen aus Volkmarsen seine Arbeit erledigt hat, sollen an der Warburger Straße/Ecke Ringstraße drei neue Baugrundstücke seitens der Stadt verkauft werden können. Die Gesamtfläche ist rund 2200 Quadratmeter groß. Ehle: »Gebaut werden kann dort quasi sofort.«

Die Stadt Warburg trägt die Kosten für die Abrissarbeiten. »Wir gehen aber davon aus, dass wir nach der Vermarktung der drei Grundstücke keinen Verlust machen«, sagt Bauamtschef Ehle im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Alte Bruchsteine für den Friedhof

»Die ehemaligen Besitzer haben die Gebäude besenrein an uns übergeben. Die Mitarbeiter der Firma Flore müssen jetzt schauen, welche Materialien wie etwa PVC-Böden getrennt entsorgt werden müssen«, erklärt Ulrich Klare, stellvertretender Leiter des Bauamtes. Er geht davon aus, dass die Abrissarbeiten – je nach Wetter – etwa vier Wochen dauern werden.

Ulrich Klare: »Die alten Bruchsteine, die im Gebäude Ringstraße 2 verbaut sind, sollen nach dem Abriss eine neue Verwendung auf dem Dösseler Friedhof finden.« Klare betont, dass der Abriss der beiden Gebäude seitens der Dorfgemeinschaft begrüßt werde.

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