Warburger Oktoberwoche: Tausende Besucher drängen sich in die Stadthalle
Erntedankmarkt zum Festabschluss

Warburg (WB). Käse, Honig, Handgemachtes: Zahlreiche Lebensmittel und Handwerksprodukte aus der Region gab es am Sonntag beim 31. Großen Erntedankmarkt zu entdecken. Zum Abschluss der Warburger Oktoberwoche drängten tausende Besucher in die Stadthalle.

Montag, 07.10.2019, 08:00 Uhr
Michael Stickeln (Bürgermeister Warburg, von links), Oktoberwochen-Schirmherr Martin Knorrenschild, Gabriele Beckmann (Kreisvorsitzende Höxter Westfälisch-Lippischer Landfrauenverband), Christian Haase MdB, Friedhelm Spieker (Landrat Kreis Höxter), Matthias Goeken MdL und Antonius Tillmann (Vorsitzender Landwirtschaftlicher Kreisverband Höxter) kamen zur Eröffnung. Foto: Daniel Lüns

Antonius Tillmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Höxter, sprach die Grußworte. Sie fielen nachdenklich aus. So sei der 31. Große Erntedankmarkt der letzte, bei dem die Zuckerfabrik laufe. Auch erinnerte Tillmann an Meinolf Michels, der im März verstorben war. Der beliebte ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete und Landwirt habe den Markt damals mit ins Leben gerufen.

Großer Erntedankmarkt in Warburg

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Foto: Daniel Lüns
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Global spannte Tillmann den Bogen bis zum Klimawandel: »Wir Bauern können den Klimawandel und das Artensterben nicht alleine aufhalten.« Das funktioniere nur, wenn alle Menschen mit anpackten. Gemeinsam könne man gerne überlegen, wie man nachhaltiger und wirtschaftlicher leben könne. Tillmann fragte etwa, ob Straßenlampen auch nachts brennen und Wegränder immer früh gemulcht werden müssten. Beides sei nicht gut für Insekten.

Landrat fordert Rückbesinnung auf Landwirtschaft

Landrat Friedhelm Spieker griff auf einen Ausspruch des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zurück. »Das Wort ›Danken‹ hat die gleiche sprachliche Wurzel wie das Wort ›Denken‹. Wer dankt, denkt nach. Wer dankt, erinnert sich«, zitierte Spieker. Er forderte eine Rückbesinnung auf die Landwirtschaft. »Jedes landwirtschaftliche Produkt hat einen Wert – unabhängig vom Preisschild«, sagte der Landrat.

Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln nutzte seine Rede, um den Organisatoren des Marktes zu danken. »Jedes Jahr aufs Neue beweist sich der Erntedankmarkt als gleichbleibend starker Publikumsmagnet, als echte und unverzichtbare Bereicherung auf dem Festgelände«, sagte der Bürgermeister.

Ohne die Landwirte lasse sich der ländliche Raum nicht weiterentwickeln, »denn die Landwirtschaft ist nach wie vor ein bedeutender Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Und genau deshalb gilt: Mit einer zukunftsorientierten, leistungsfähigen Landwirtschaft hat der gesamte ländliche Raum Grund zu Optimismus und braucht sich nicht zu verstecken«.

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