Weldaer Kindergarten-Förderverein veranstaltet Open-Air-Konzert
Zwischen Punk und Ballade

Warburg (WB/vsm). Open-Air-Konzert bei Kerzenschein und Lichtshow: In dieser tollen Atmosphäre sind am Samstagabend in Welda der Singer-Songwriter Julian Kretzschmar und die Punkrock-Band Sändäpause aufgetreten. 100 Besucher haben die Musik hinter den Teichen genossen.

Montag, 02.09.2019, 10:30 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 12:32 Uhr
Die Band Sändäpause mit Alexander Weidt, Florian Berlage, Robin Trachternach und Linus Thiehoff hat Unplugged-Versionen ihrer Songs gespielt. Foto: Verena Schäfers-Michels

Das Konzert ist die zweite Großveranstaltung, die der im Juli 2018 gegründete Förderverein des Adolph-Kolping-Kindergartens Welda auf die Beine gestellt hat. Bereits im März spielte das Heeresmusikkorps Kassel vor 500 Besuchern in der Iberghalle. Der Erlös floss zu 100 Prozent in den Kindergarten.

Vereine unterstützen sich gegenseitig

Für das Open-Air-Konzert sicherte am Samstag die Feuerwehr Welda die Ein- und Ausgänge. Das THW Warburg sorgte für die Belichtung. Der Angelverein Welda stellte das Areal hinter den Teichen zur Verfügung. »Für die Mithilfe der Vereine sind wir sehr dankbar«, sagte Björn Schäfer, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins.

Mit dem Auftritt der Band Sändäpause ging für ihn ein Herzenswunsch in Erfüllung. »Ich kenne Flori, den Sänger der Band, seit 15 Jahren. Er war Feuer und Flamme, als ich ihm sagte, das Konzert sei für den Kindergarten. Ich bin begeistert von den Jungs.« Diese Begeisterung ging auch auf die Zuhörer über, die sich auf Decken auf der Wiese niedergelassen hatten oder unter den Obstbäumen standen und saßen.

Zweieinhalb Stunden hat Julian Kretzschmar für sein Publikum gesungen.

Zweieinhalb Stunden hat Julian Kretzschmar für sein Publikum gesungen. Foto: Verena Schäfers-Michels

Für einen nahtlosen Übergang hatten die Organisatoren zwei Bühnen nebeneinander aufgebaut. So musste Julian Kretzschmar nur seine Gitarre stimmen und konnte sofort loslegen. Beeindruckend war die Präsens seiner tiefen, leicht rauchigen Stimme. So gelang es ihm, das gesamte Areal für sich einzunehmen.

Zwischen seinen Songs unterhielt er sich mit seinen Zuhörern, gab Informationen zur Intention seiner Lieder. »Vielen Menschen in Deutschland geht es gut. Natürlich gibt es auch Menschen, denen es richtig schlecht geht. Aber uns hier geht es gut. Wir sitzen hier im Gras und es ist schön.« Und so fragte Kretzschmar in seiner Ballade »Why can’t we be satisfied?« berechtigterweise, weshalb die Menschen nicht zufrieden sein können, mit dem, was sie haben.

Kosten für das Open-Air-Konzert sind abgedeckt

»Die Veranstaltung sollte den Besuchern einfach Spaß nur machen«, so Björn Schäfer, der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Doch natürlich sei es auch Ziel gewesen, einen Erlös für den Kindergarten zu erreichen. Da die Kosten für die Ausrichtung des Open-Air-Konzerts im Vorfeld durch Spenden der Sponsoren abgedeckt werden konnten, sei trotz der etwas enttäuschenden Besucherzahlen ein Plus für die Einrichtung erwirtschaftet worden.

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