Umzug durch die Warburger Neustadt angemeldet – Kundgebung der AfD-Jugend am Schützenplatz
Antifa Paderborn demonstriert gegen AfD

Warburg (WB/ben). Bei der Kreispolizeibehörde ist für Samstag, 6. Juli, ein Demonstrationszug gegen die AfD angemeldet worden, der um 10 Uhr vom Bahnhof aus durch die Neustadt in Richtung Stadthalle startet. Dort findet der AfD-Landesparteitag statt.

Freitag, 05.07.2019, 10:14 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 10:18 Uhr
In der Unterführung Richtung Dössel werben Sprayer für die Antifa-Demo, die am Bahnhof starten soll. Foto: Timo Gemmeke

Zum Veranstalter dieser Demo und zur Zahl der erwarteten Teilnehmer will die Polizei »aus einsatztaktischen Gründen« allerdings keine Angaben machen. Nach Informationen des WESTFALEN-BLATTES soll es sich dabei aber um die Antifa Paderborn handeln. Zwischen 10 und 14 Uhr ist wegen des Umzuges mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der Bahnhofsstraße, Hauptstraße und dem Paderborner Tor zu rechnen, teilt die Polizei mit.

Als Antifa (Akronym für Antifaschistische Aktion) werden seit etwa 1980 linksradikale und autonome Gruppen bezeichnet, die Neonazismus, Antisemitismus oder Rassismus bekämpfen. Der Verfassungsschutz ordnet autonome Antifagruppen dem Linksextremismus zu. Besonders umstritten ist deren Akzeptanz von Gewalt.

AfD-Jugend plant Veranstaltung auf dem Schützenplatz

Im Zusammenhang mit dem Parteitag wurde für Samstag und Sonntag, 7. Juli, auch eine weitere Veranstaltung auf dem Schützenplatz angemeldet. Dort ist nach Angaben der Polizei eine Kundgebung der AfD-Jugend geplant. Über die Anzahl der Teilnehmer schweigt die Kreispolizeibehörde.

Die Polizei wird an diesem Wochenende mit zahlreichen Kräften, auch mit Beamten der Bereitschaftspolizei, im Einsatz sein. Nach Informationen dieser Zeitung kommen zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei nach Warburg. Diese sollen für zwei Tage im Pädagogischen Zentrum einquartiert werden, ist zu hören.

Beeinträchtigungen durch die angemeldeten Versammlungen seien für Anwohner, Anliegerverkehr und Gewerbetreibende durch erforderliche Sperrmaßnahmen wie auch zeitlich begrenzte verkehrsregelnde Maßnahmen nicht zu vermeiden, bedauert die Polizei: »Ziel des polizeilichen Einsatzes ist es, dass die Versammlungen friedlich und störungsfrei durchgeführt werden können.«

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