Sanierung der Unterstraße laut Verwaltung »voll im Zeitplan« – Fertigstellung Ende Juli
Arbeiten auf der Zielgeraden

Warburg (WB). Seit 15 Monaten wird die Unterstraße in der Warburger Neustadt komplett saniert. Jetzt sind die Arbeiten sprichwörtlich auf der Zielgeraden: Bis Ende Juli soll die Straße wieder befahrbar sein, kalkuliert Ulrich Klare vom Warburger Bauamt.

Samstag, 08.06.2019, 07:00 Uhr
Freuen sich über den guten Verlauf der Arbeiten in der Unterstraße: Ulrich Klare (rechts) und Markus Engemann von der Stadt Warburg. Im Hintergrund ist der zweite Abschnitt der Sanierungsarbeiten – von der Einmündung der Hellepfortenstraße in die Unterstraße bis zum Gebrüder-Warburg-Platz – zu sehen. Foto: Timo Gemmeke

»Wir liegen damit sehr gut im Zeitplan«, so Klare weiter. Ziel sei es gewesen, bis zum Ende der Sommerferien die Freigabe zu erteilen. »Wenn es ohne Störungen so weiter läuft, schaffen wir es sogar zwei Wochen früher.«

Um die komplette Unterstraße barrierefrei zu gestalten, waren die Arbeiten im ersten Bauabschnitt bereits im März 2018 gestartet. Von der Einmündung Piepenbrinkgasse/Paderborner Tor bis zur Hellepfortenstraße wurde die gesamte Straße samt Gehweg erneuert. Auf der neuen Asphalttragschicht können derzeit schon wieder Autos fahren; die Decke soll abschließend mit Fertigstellung des zweiten Abschnitts aufgebracht werden.

Zwei Zentimeter dicke Asphaltdecke

Letzterer zieht sich von der Einmündung der Hellepfortenstraße in die Unterstraße bis zum Gebrüder-Warburg-Platz. Das Laufband auf der Südseite ist dort kurz vor der Fertigstellung, auf der nördlichen Seite wird gerade der Rinnstein eingelassen. Die neue Tragschicht im zweiten Bauabschnitt reicht aktuell von der Hellepfortenstraße bis zur Pottgasse, die ebenfalls schon bearbeitet wurde und noch auf die neue Asphaltdecke wartet.

Die neue, zwei Zentimeter dicke Decke soll zum Abschluss der Arbeiten auf beide Abschnitte gleichzeitig aufgebracht werden. »Wir wollen damit verhindern, dass Nähte entstehen. Hätten wir die Decke jetzt schon auf den ersten Abschnitt aufgebracht, würde man das als Autofahrer später merken«, so Klare. Auf steilen Stücken, wie etwa der Pottgasse, soll die Decke noch mal 5 Zentimeter dicker als gewöhnlich gelegt werden. Klare: »Das ist eine Sicherheitsmaßnahme. Wenn auf steilen Stücken viele Autos oder kleine Laster fahren, nutzt sich der Belag um so schneller ab.«

Acht Bauarbeiter vor Ort im Einsatz

Um die Arbeiten auch bis zum kalkulierten Ziel Ende Juli/Anfang August fertigzustellen, sind derzeit acht Mitarbeiter der Firma Nolte vor Ort. Die kümmern sich nicht nur um Fahrbahn und Gehweg, sondern auch um das Beiwerk. »Für die Baumbepflanzung müssen wir beispielsweise spezielle Gruben ausheben und Belüftungsschächte installieren, damit die Bäume später auch überleben«., erklärt Mitarbeiter Fred Sommerfeldt. Insgesamt sei die Arbeit – direkt vor den Haustüren der Anwohner – »sehr angenehm«. Beschwerden wegen Baulärm oder Staub gebe es kaum, so Sommerfeldt.

Gute Erfahrung mit Anwohnern

Von guten Erfahrungen mit den Anwohnern kann auch Ulrich Klare berichten. »Eine relativ ruhige Baustelle und sehr gute Zusammenarbeit mit den Anwohnern«, fasst der Verwaltungsmitarbeiter zusammen. Im Voraus hätten sich zwar mehrere Bürger bei der Verwaltung – beispielsweise wegen der Standorte der geplanten Bäume – gemeldet. »Wir konnten mit den meisten aber die gewünschten Änderungen besprechen und uns auf einen Kompromiss einigen«, so Klare.

Für die Sanierung auf knapp 620 Metern Straßenlänge investiert die Stadt Warburg insgesamt 1,8 Millionen Euro. »Kanal-, Wasser- und Stromarbeiten sind dabei eingerechnet«, so Klare. 70 Prozent, etwa 1,16 Millionen Euro, kommen von Bund und Land.

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