Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsförderer und Tourismus arbeiten jetzt zusammen
»Markenoffensive Hardehausen« startet

Warburg (WB). In einem gemeinsamen Leader-Förderprojekt wollen die vier Bildungseinrichtungen aus Warburg-Hardehausen mit der Wirtschaftsförderung und dem Tourismus künftig enger zusammenarbeiten. Ihr Ziel: ein neues Konzept zur Vermarktung des Naherholungsgebietes.

Sonntag, 07.04.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 16:32 Uhr
Gemeinsam für Hardehausen (von links, obere Reihe): Jan Preller und Rainer Glunz (beide Waldinformationszentrum), Lucas Tielke (Jugendhaus Hardehausen), Norbert Hoffmann (Tourismus Warburg), (untere Reihe) Walter Preus (Pader-Camp), Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, Monsignore Uwe Wischkony (Katholische Landvolkshochschule ) und Wirtschaftsförderer Sören Spönlein.

Hardehausen besteht aus vier Bildungseinrichtungen: dem Jugendhaus und der Landvolkshochschule Hardehausen, dem Pader-Camp sowie dem Waldinformationszentrum Hammerhof. Bereits 2018 setzten sich die vier Bildungseinrichtungen mit der Wirtschaftsförderung und dem Tourismus zusammen und schilderten ihre Herausforderungen. Gerade im Bereich der Vernetzung und Darstellung des umfassenden Angebotes in Hardehausen konnte dabei ein direkter Handlungsbedarf festgestellt werden.

Konzept zur Vermarktung des Naherholungsgebietes

»Unsere Einrichtungen können sich separat zwar über einen hohen Bekanntheitsgrad freuen, werden aber nicht als Einheit im Gebiet Hardehausen wahrgenommen«, berichten die vier künftigen Projektpartner. »Viele Gäste besuchen zielgerichtet eine der vier Einrichtungen in Hardehausen und wissen dabei gar nicht, dass noch weitere Angebote vorhanden sind.«

Im Rahmen des angestrebten Entwicklungskonzeptes und der »Markenoffensive Hardehausen« sollen die vier Einrichtungen im Hinblick auf Zielgruppen, Quellmärkte und Vernetzungsmöglichkeiten nun genauer analysiert werden. Ziel ist es, dass Besucher Hardehausen zukünftig als einen starken Ort in der Kommune Warburg mit vier starken Akteuren wahrnehmen. Dabei soll jedoch die Selbstständigkeit und Wertigkeit der vier Einrichtungen bestehen bleibt.

Synergieeffekte stärker nutzen

Im Rahmen der Arbeit sollten die vorhandenen Synergieeffekte festgestellt und stärker genutzt werden, beispielsweise durch vernetzende Elemente wie dezentrale Erlebnisstationen, eine verbesserte Verkehrsanbindung oder eine optimierte Wege- und Angebotsfindung für Besucher.

»Das Konzept wollen wir über das Maßnahmenprogramm Leader fördern lassen«, erklärt Wirtschaftsförderer Sören Spönlein. Der positive Beschluss durch die lokale Aktionsgruppe sei bereits erfolgt. Der Projektantrag der Wirtschaftsförderung Warburg werde in Kürze eingereicht, so die Initiatoren. Projektbeginn soll voraussichtlich Mitte dieses Jahres sein.

Beteiligung von Bürgern, Vereinen und Besuchern

Die im Rahmen des Entwicklungskonzeptes erarbeiteten Projektideen sollen in eine Maßnahmenplanung münden und nach Möglichkeit im Anschluss über Förderprogramme oder andere Mittel umgesetzt werden.

Im Rahmen des Prozesses soll zudem auch eine Beteiligung der Bürger, Vereine und Besucher von Hardehausen erfolgen. »Hardehausen ist bereits ein bekannter Besuchermagnet in der Region aber es bietet mit seinen vier Einrichtungen auch noch viel Potenzial, das nun mit dem gemeinsam angestoßenen Konzept entfaltet werden soll«, sagt Bürgermeister Michael Stickeln.

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