Musikverein Germete begeistert 230 Zuhörer in der Schützenhalle
Samba weckt Frühlingsgefühle

Warburg (WB/aho). »Das Lied von Eis und Feuer«, so der Originaltitel der Fantasy-Saga »Game of Thrones« von George R. R. Martin, bildete den klanggewaltigen Auftakt des Frühlingskonzertes des Musikvereins Germete in der Schützenhalle.

Dienstag, 02.04.2019, 11:00 Uhr
Der Musikverein Germete hat den Frühling in die Schützenhalle geholt und seine Vielseitigkeit bewiesen. Von Pop über Blues zu Latin und Marsch, Polka und Walzer ist für jeden der rund 230 Zuhörer etwas dabei gewesen. Foto: Astrid E. Hoffmann

Etwa 230 Zuhörer füllten den Raum und ließen sich musikalisch von den dunkelen Melodien ins helle, heitere Licht führen. Martin Waldeier und Verena Ritschel wechselten sich dabei am Dirigentenpult ab.

Auf die eingangs beschriebene Filmmusik folgte ein Abstecher nach Transsylvanien. Das Musical »Tanz der Vampire« von 1997 basiert auf dem Film von Roman Polanski aus dem Jahr 1967.

Ivonne Dorstewitz und Julia Morscheck moderieren

Nach diesem Medley übergab Martin Waldeier den Dirigentenstab an Verena Ritschel, die Musik blieb noch ein wenig getragen, wurde dann aber schon heiterer, und zwar mit einem Popmedley von Tom-Jones-Titel. »Langsamer, authentischer Blues bestimmt den ersten Teil, Blues in jazzigem Rockstil weist auf die Zukunftshoffnung im zweiten Teil«, erklärte Ivonne Dorstewitz, die gemeinsam mit Julia Morscheck den Abend moderierte. So war der Zuhörer stets gut informiert und konnte sich noch besser in die Stücke hineinfühlen.

Zum Tragen kam hier auch das Bariton-Saxophon. Dieses auffällige Instrument ergänzt den Saxophon-Satz des Orchesters, erklärt Martina Schreiber, die dieses spezielle Saxophon schon seit über zehn Jahren spielt.

Der Komponist Willi Huber legte sich in Anlehnung an seinen Geburtsmonat das Pseudonym März zu, denn den Namen Willi Huber gibt es in Bayern wie Sand am Meer. Sein »Samba Tequila« brachte dann den Frühling in die Germeter Halle. Denn wer denkt bei Samba und Tequila nicht an Sonne, Sand und Meer?

Volksmusikfreunde kommen auf ihre Kosten

Nach der Pause kamen die Volksmusikfreunde auf ihre Kosten. Melodien von Ernst Hutter, Kurt Pascher und Ernst Mosch entführten die Gäste ins Egerland, in den Böhmerwald und ins Zillertal. Dem Marsch »Gruß an Böhmen« schloss sich mit dem »Gruß an Karlsbad« eine Polka an. Aber auch »Herzensgrüße« in Walzerform lockten die Polka »Böhmische Liebe«.

Die Pilzköpfe, »The Beatles«, schlichen sich mit einem Medley ein. Die 1973 gegründeten Zillertaler Schürzenjäger bildeten später ein Pendant in einem Potpourri. Ohne eine Zugabe kamen die Musiker nicht von der Bühne, stilecht beschlossen sie den musikalischen Reigen mit dem »Diemellied«.

Ehrungen treuer Mitglieder

In der Konzertpause wurden langjährige aktive und passive Vereinsmitglieder geehrt. Vorsitzender Detlef Morscheck, sein Stellvertreter Thomas Stietz und Kassierer Patrick Floren überreichten die Vereinsnadeln.

Ehrungen in Germete (von links): Dirigentin Verena Ritschel, Holger Schünemann, Dirigent Martin Waldeier, Kassierer Patrick Floren, Ralf Engelbracht, Celine Mönnikes, Marc Böddeker, Julia Engelbracht, Carina Remde, Magdalena Tos, Vorsitzender Detlef Morscheck, 2. Vorsitzender Thomas Stietz und Elmar Dewender.

Ehrungen in Germete (von links): Dirigentin Verena Ritschel, Holger Schünemann, Dirigent Martin Waldeier, Kassierer Patrick Floren, Ralf Engelbracht, Celine Mönnikes, Marc Böddeker, Julia Engelbracht, Carina Remde, Magdalena Tos, Vorsitzender Detlef Morscheck, 2. Vorsitzender Thomas Stietz und Elmar Dewender. Foto: Astrid E. Hoffmann

Für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Holger Schünemann gedankt.

Seit 20 Jahren sind Carina Remde und Magdalena Tos dabei. Jeweils die Nadel für ihre zehnjährige aktive Mitgliedschaft erhielten Celine Mönnikes, Julia Engelbracht, Ralf Engelbracht und Marc Böddeker.

Bereits 40 Jahre ist Elmar Dewender passives Mitglied. 30 Jahre gehört Ralf Berger dazu und seit 20 Jahren ist das Ehepaar Marianne und Paul Tos passiv dabei.

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