Schüler und Lehrer vom Warburger Gymnasium fahren Ski im österreichischen Mallnitz
Marianer auf der Piste

Warburg/Mallnitz (WB). Piste statt Pauken: Zur Skifreizeit sind Schüler und Lehrer des Gymnasiums Marianum auch in diesem Jahr wieder aufgebrochen. Eine Woche lang ging es nach Österreich.

Mittwoch, 06.03.2019, 10:18 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 10:22 Uhr
Skipiste statt Schulbank: 29 Schüler des Gymnasium Marianum sind auch in diesem Jahr wieder in Begleitung von drei Lehrern nach Mallnitz in Österreich gefahren, um dort am jährlichen Skikurs für die Einführungsphase teilzunehmen.

Anfang Februar war es wieder soweit: 29 Schüler des Gymnasium Marianum fuhren in Begleitung von drei Lehrern nach Mallnitz in Österreich, um dort am jährlichen Skikurs für die Einführungsphase teilzunehmen.

Die zwölfstündige Reise ins südalpine Skigebiet war am nächsten Morgen nach der Ankunft gegen 9 Uhr beendet. Die erschöpften Schüler wurden in der Pension Uhl mit Frühstück begrüßt und bezogen kurz darauf ihre Zimmer. Im Anschluss an das Mittagsessen ging es dann auch schon mit dem Skibus zur Piste, wo zuerst das Equipment ausgeliehen und die Gruppe in drei kleinere Gruppen eingeteilt wurde.

Anfänger und Fortgeschrittene fahren gemeinsam

In diesen Gruppen frischten die Lehrer mit den Fortgeschrittenen ihr Können auf und brachten den Anfängern die Grundlagen des Skifahrens bei. Hierfür bot die Anfängerpiste am Fuße des Ankogels perfekte Möglichkeiten, sodass viele bereits am späten Nachmittag die Piste runterkamen. Damit neigte sich der erste Tag dem Ende entgegen. Vor der Fahrt waren bereits Schüler eingeteilt worden, um die verschiedenen Techniken des Skifahrens zu erklären, was nach dem Abendessen geschah. Außerdem sorgte jene Gruppe auch für ein unterhaltsames Abendprogramm.

Am nächsten Morgen ging es erneut zum Ankogel. Diesmal wurden die drei Gruppen bezogen auf ihren Leistungsstand eingeteilt. Vor dem Mittagessen überprüften die Lehrer die Fortschritte der Schüler. Weil die Schüler schon ziemlich sicher auf den »Brettern« schienen, machte sich der Kurs am Nachmittag auf, um mit der Gondel zur Mittelstation zu fahren.

Gletscher-Aussicht auf mehr als 3000 Metern Höhe

Üblicherweise waren die vorherigen Kurse immer zuerst zur Bergstation gefahren, da die Piste nicht so steil und damit besser für Anfänger geeignet ist. Wegen schlechten Wetter war dem Kurs die weitere Auffahrt jedoch verwehrt und so musste die deutlich anspruchsvollere Talabfahrt gefahren werden. Mithilfe der fortgeschrittenen Skifahrer und der Lehrer schaffte der Kurs es jedoch sicher und unverletzt, wenn auch mit einigen leichten Stürzen, nach unten.

Am Tag darauf war dann endlich auch die Fahrt zur Bergspitze geöffnet. Bei schönstem Skiwetter wagten sich die zwei Anfängergruppen und die Fortgeschrittenen die Piste zur Mittelstation herunter, nach der Talabfahrt am vorherigen Tag, für viele gut zu meistern. Der Nachmittag gestaltete sich ähnlich wie der vorherige, nur dass die Schüler bereits anspruchsvollere Pisten in den Gruppen bewältigten.

Für die nächsten zwei Tage stand ein besonderes Programm an: Früher als üblich verließen die Skifahrer morgens die Pension und machten sich auf den Weg zum Mölltaler Gletscher, welcher eine Dreiviertelstunde von Mallnitz entfernt ist. Auf mehr als 3000 Metern Höhe konnten die Schüler bei bestem Sonnenschein zum ersten Mal auch allein in Kleingruppen die Pisten befahren, welche sie zuvor mit den Lehrern erkundeten. Außerdem bot der Gletscher eine gute Gelegenheit für Fortgeschrittene wie auch für Anfänger anstelle von präparierten Pisten sogar im Tiefschnee zu fahren.

Slalom-Wettrennen zum Abschluss

Nach zwei Tagen auf dem Gletscher kehrte der Skikurs wieder zum Ankogel zurück. Da die Pisten mittlerweile für alle gut zu bewältigen waren, kam nun das Slalomfahren als neue Herausforderung hinzu. Zusätzlich verbrachten einige Schüler den Abend im örtlichen Schwimmbad, wo sie sich ein wenig erholen konnten.

Da an allen Tagen bereits fleißig geübt wurde, organisierten die Lehrer am letzten Ski-Tag ein Slalom-Wettrennen im in gelosten, aber dennoch ausgeglichenen Teams. Die jeweils schnellsten Fahrer eines Teams erhielten eine kleine Belohnung. Am Nachmittag musste dann das ausgeliehene Equipment wieder abgeben werden und die Gruppe kehrte in die Pension ein. Um die Woche noch angemessen zu beenden spielte der Kurs noch ein paar kleine Gruppenspiele und verbrachte einen fröhlichen gemeinsamen Abend.

Am nächsten Morgen ging es zurück nach Warburg. Erschöpft, aber zufrieden kamen alle Schüler abends am Schützenplatz an.

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