Calenberger Holsterbachhalle bekommt neue Sprechanlage
Schluss mit knisternden Mikros

Warburg (WB). Ob bei Schützenfest-Reden oder beim Kinderprogramm am Nikolausfest: In der Holsterbachhalle wird stets viel durch das Mikrofon gesprochen. Nun hat die Halle eine neue Sprechanlage bekommen.

Dienstag, 05.03.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 11:24 Uhr
Philipp Schmidt (Pro Media, von links), Alexander Rose (Hallenbauförderverein), Martin Dirkes (Sparkasse Höxter), Uwe Ahlemeyer (Hallenbauförderverein), Winfried Volmert (Warburger Bürgerstiftung), Ernst Martin Peitz (Warburger Bürgerstiftung), Swen Gross (Sparkasse Höxter), Arnulf Neuhaus (Hallenwart), Ulrich Lüke (Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold) und Burkhard Sarrazin (Vereinigte Volksbank).

Die bisherige Anlage war bereits 40 Jahre alt und hatte zuletzt immer wieder Probleme bereitet. »Es hat geknackt und geknirscht im Gebälk«, erklärt der Vorsitzende des Hallenbaufördervereins Uwe Ahlemeyer. »Und egal wie laut man das Mikro gedreht hat: In der letzten Reihe hat niemand etwas mitbekommen. Dafür musste sich die erste Reihe die Ohren zuhalten.« Mit der neuen Anlage soll das anders werden.

Lautsprecher in der Halle verteilt

»Nicht nur der Klang ist besser. Nun sind überall Lautsprecher verteilt, damit die Halle gleichmäßig beschallt wird«, erklärt Ahlemeyer. Die neue Technik hat jedoch ihren Preis: mehr als 6000 Euro hat die Anlage gekostet. Der Kauf war daher nur durch Spenden möglich.

Spender ermöglichen Neuanschaffung

Die Warburger Bürgerstiftung hat 1000 Euro für die neue Sprechanlage gespendet. Von der Sparkasse Höxter, der Vereinigten Volksbank in Warburg und der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold kamen jeweils 500 Euro.

Technische Hilfe kam von der Firma Pro Media.

Die Sprechanlage ist aber nur die erste Erneuerung, die in der Holsterbachhalle ansteht. »Unsere Halle ist zwar noch gut in Schuss, aber schon 40 Jahre alt – und da machen sich die ersten Alterserscheinungen bemerkbar«, sagt der Vorsitzende des Hallenbaufördervereins. »Das hier ist unsere gute Stube, unser Zuhause, und wir möchten, dass sich alle wohl fühlen.«

Weitere Investitionen geplant

Als nächstes sollen die Tische erneuert werden und in etwa zwei Jahren kommt das Dach an die Reihe. Auch bei diesen Projekten hofft der Hallenbauförderverein auf Unterstützung – ob durch Spenden oder auch handwerkliche Hilfe.

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