Weiberfastnacht: Wilde Weiber stürmen die Rathäuser
Bürgermeister ergibt sich nach Kitzel-Attacke

Willebadessen/Warburg (WB). Ein Stadtoberhaupt im Kampf gegen gefährliche Außerirdische – das gibt’s nur im Karneval. Wilde Weiber haben gestern in den Rathäusern die Macht übernommen. Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln ergatterte dabei einen Nebenjob als Agenten-Anwärter.

Freitag, 01.03.2019, 07:00 Uhr
Kampf um den Rathausschlüssel: Den Zwist zwischen dem Kinderprinzenpaar Elisa I. (Mundus) und Carl I. (Diekmann) und Willebadessens Bürgermeister Hans Hermann Bluhm beendete der Kinderprinz. Der kitzelte das Stadtoberhaupt kurzerhand bis zur Kapitulation. Foto: Daniel Lüns

Klaus Braun, Erster Beigeordneter der Stadt Warburg, tat es ihm gleich. Doch vorher mussten die Herren, die auf Weisung der »Women in Black« stilecht im schwarzen Anzug erschienen waren, erst ihre Tauglichkeit als Beschützer der Galaxie beweisen. Ein Quiz rund ums Sonnensystem meisterten Stickeln und Braun mit Bravour. Anschließend galt es, Mini-Ufos und Aliens zu bekämpfen.

Rathaussturm in Peckelsheim und Warburg

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Foto: Daniel Lüns
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In Warburg wird scharf geschossen

Dabei schossen die Verwaltungschefs scharf: Mit Spielzeugpistolen ausgestattet machten Stickeln und Braun mit den Außerirdischen kurzen Prozess. »Im Team läuft’s ja. Ihr habt Potential«, attestierte Moderatorin Annika Wiegard. Sie gratulierte den neuen Anwärtern. Doch bevor die Herren mitfeiern durften, mussten sie dennoch Schlipse und Rathausschlüssel abgeben. Dann konnte die Party beginnen. Braun und Stickeln fungierten dabei als Kellner.

In Willebadessen-Peckelsheim wurde ebenfalls angestoßen. Noch beim Büttenabend hatte der Pickel-Jauh zwar seine Wettschulden beglichen. Doch ganz ohne Freisekt, den es im vergangenen Jahr gab, wollten die Narren ihre Gäste beim Rathaussturm doch nicht begrüßen. Also wurden trotzdem 35 Sektflaschen gekauft – gesponsert vom Karnevalsverein und Willebadessens Bürgermeister Hans Hermann Bluhm.

In Peckelsheim gibt’s Freisekt

Trotz dieser Spende war das Stadtoberhaupt dran. Zunächst forderte ihn das Kinderprinzenpaar des Pickel-Jauh, Elisa I. (Mundus) und Carl I. (Diekmann), zum Duell heraus. Beim Leitergolf war Wurfgeschick gefragt. Nach einem Extra-Wurf von Prinzessin Elisa I. gab sich Bluhm geschlagen. Die jungen Regenten wünschten sich daraufhin vom Bürgermeister, einmal im Kindergarten Eis auszugeben. Bluhm sagte zu – unter der Bedingung, dass die jungen Regenten mitkommen.

Dann folgte der Kampf um den Rathausschlüssel. Lange hielt der Bürgermeister stand – bis Kinderprinz Carl I. das Stadtoberhaupt kitzelte. Gegen diese gewiefte Taktik war Hans Hermann Bluhm natürlich wehrlos. Kinderprinzessin Elisa I. mopste sich den Schlüssel und hielt ihn triumphierend in die Höhe.

Willebadessener Dreigestirn vor Ort

In der Zehntscheune feierte auch wieder eine Delegation der Willebadessener Karnevalsfreunde (WKF) mit. Auch deren Dreigestirn bestehend aus Bauer Guido I. »Der stille Genießer« (Niewels), Jungfrau Mirko I. »Die zarteste Versuchung« (Struck) und Prinz Erwin I. »Der rastlose Rentner« (Eschenberg) genoss das umfangreiche Programm.

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