Wahrzeichen der Börde im Fokus des Fotografen Karl-Heinz Wiemers So schön ist der Desenberg

Warburg (WB/ben). Er ist weithin sichtbar und eindrucksvolles Wahrzeichen der Warburger Börde: der Desenberg.

Herrlich anzuschauen: Die Sonne versteckt sich hinter dem Desenberg und verzaubert ihn mit ihrem rötlichen Schein.
Herrlich anzuschauen: Die Sonne versteckt sich hinter dem Desenberg und verzaubert ihn mit ihrem rötlichen Schein. Foto: Karl-Heinz Wiemers

Der Warburger Fotograf Karl-Heinz Wiemers hat ihn in wunderschönen Bildern zu allen Jahreszeiten und aus allen erdenklichen Blickwinkeln abgelichtet.

Der Desenberg ist mit 343,6 Metern die markanteste Erhebung der Börde, einer relativ ebenen, fruchtbaren Landschaft. Der Berg ist eine von der Burgruine gekrönte Basaltkuppe und ein Zeugnis der jüngeren Erdgeschichte, des Vulkanismus, aber auch des mittelalterlichen Lehns- und Kriegswesens. Seine heutige Form erhielt er durch Verwitterung.

Oberflächenfunde belegen, dass im Umfeld des Desenbergs schon früh Menschen gelebt haben. 1995 wurde bei Arbeiten an einer Gasleitung der Daseburger Kreisgraben entdeckt. Die Anlage ist auf den Desenberg ausgerichtet. Dieser zeigt von der Mitte des Grabens gesehen die Untergangsposition der Sonne zur Sommersonnenwende im fünften vorchristlichen Jahrtausend an. Der Desenberg war vermutlich später eine germanische Kultstätte.

Der Desenberg kam 1250 in den Besitz der Familie von Spiegel. Im 14. Jahrhundert spaltete sich die Familie in die Linien Spiegel zum Desenberg und Spiegel zu Peckelsheim. Mitte des 16. Jahrhunderts verließen die Spiegel den Desenberg und bezogen Rittersitze in Bühne, Rothenburg, Klingenburg, Übelgönne und Dalheim.

Die Bilder von Karl-Heinz Wiemers sind gedruckt erhältlich ( www.mein-warburgerland.de ) sowie als Kalender im Info-Center auf dem Neustadt-Marktplatz.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.