Gymnasium Marianum: Plätzchenverkauf kommt Schulmaterialienkammer zugute Schüler spenden für Schüler

Warburg (WB). Von Schülern für Schüler, so lässt sich die Spende der Klassen 7b und 7c des Gymnasium Marianum an die Diakonie Warburg – und dort speziell an die Schulmaterialienkammer – treffend beschreiben. Der Verkauf von selbstgebackenen Plätzchen durch die Schüler in der Innenstadt hatte 667,53 Euro eingebracht.

Von Astrid E. Hoffmann
Stellvertretend für die Klassen 7b und 7c des Warburger Gymnasium Marianum überreichen (von links) Anna, Jacob, Alex und Rieke den Spendenscheck an den Leiter der Diakonie, Dietmar Kraul (Mitte). Schulleiter Frank Scholle (hinten, von links), Referendar Alexander Sonst und Lehrerin Regina Hesse freuten sich über das Engagement der Schüler.
Stellvertretend für die Klassen 7b und 7c des Warburger Gymnasium Marianum überreichen (von links) Anna, Jacob, Alex und Rieke den Spendenscheck an den Leiter der Diakonie, Dietmar Kraul (Mitte). Schulleiter Frank Scholle (hinten, von links), Referendar Alexander Sonst und Lehrerin Regina Hesse freuten sich über das Engagement der Schüler. Foto: Astrid E. Hoffmann

Leiter der Diakonie freut sich über Einsatz der Schüler

Nun übergaben die Gymnasiasten nach dem traditionellen Weihnachtskonzert am letzten Schultag vor den Ferien das Geld mit einem symbolischen Scheck an den Leiter der Diakonie Warburg, Dietmar Kraul.

»Die Schulmaterialienkammer sorgt dafür, dass alle eine Chance auf Bildung haben. Ich freue mich sehr über die Unterstützung der Schüler für die Schüler, die eben auch materielle Hilfe brauchen«, dankte Dietmar Kraul.

Schüler sind von der Aktion sofort überzeugt

Wie war es zu der Aktion gekommen? Im Religionsunterricht ging es um das Thema Propheten. »Ich dachte, da könnten die Schüler doch auch einmal etwas prophetisches machen«, erklärte Referendar Alexander Sonst. Gemeinsam mit der Religionslehrerin Regina Hesse wurde dieser Gedanke in den beiden Klassen dann in die Tat umgesetzt.

Jonas Gross aus der 7c berichtete in der Aula bei der Scheckübergabe: »Die Idee kam von Herrn Sonst und alle waren sofort überzeugt. Es wurden Bleche voller Plätzchen gebacken und eingetütet.« 139 Tüten waren gepackt worden. »Warum 139? Eine war kaputt gegangen«, berichtete Jonas.

Viele Menschen spenden mehr als die gewünschten zwei Euro

Die Plätzchenverkäufer zogen los und erzählten dazu eine Geschichte, die unter dem Ausspruch des deutschen Philosophen Friedrich Schleiermacher »Man kann nicht jeden Tag etwas Großes tun, aber etwas Gutes« stand.

Jeweils zwei Euro sollte eine Tüte kosten, doch viele Menschen waren von dem guten Zweck begeistert und gaben für die Diakonie gerne mehr. »Es war eine positive Erfahrung für die Elf- bis 13-Jährigen. Sie haben sich für eine Sache eingesetzt und etwas erreicht«, bilanzierte Referendar und Ideengeber Alexander Sonst.

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