Regierungspräsidentin besucht Sekundarschule an zwei Standorten »Das funktioniert gut«

Warburg/Borgen­treich (WB). Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hat die Sekundarschule Warburg und den Teilstandort Borgentreich besucht. Abschließend zeigte sie sich beeindruckt von dem Leistungs­stand der 2013 gegründeten Schule.

Von Ulrich Schlottmann
Besuch in der Sekundarschule (von links): Dezernent Detlef Strauß, 1. Beigeordneter Klaus Braun, Abteilungsleiter Michael Uhlig, RP Marianne Thomann-Stahl, Schulleiterin Claudia Güthoff und die Bürgermeister Rainer Rauch und Michael Stickeln.
Besuch in der Sekundarschule (von links): Dezernent Detlef Strauß, 1. Beigeordneter Klaus Braun, Abteilungsleiter Michael Uhlig, RP Marianne Thomann-Stahl, Schulleiterin Claudia Güthoff und die Bürgermeister Rainer Rauch und Michael Stickeln. Foto: Schlottmann

Gespräch mit Lehrern, Eltern und Schülern

Bei ihrem Besuch wurde die Regierungspräsidentin von dem Leiter der Abteilung Schule, Kultur und Sport, Michael Uhlig, und dem schulfachlichen Dezernenten für die Gesamt- und Sekundarschulen, Detlef Strauß, begleitet.

Marianne Thomann-Stahl hatte an den beiden Schulstandorten nicht nur die Gelegenheit, Einblick in das Schulleben zu nehmen, sondern sie kam auch mit Lehrern, Schülern und Eltern ins Gespräch. Lob sprach sie der Schule besonders für die Angebote zu Berufsorientierung aus.

»Komunen stehen voll hinter dem Konzept«

Die Regierungspräsidentin hatte die Sekundarschule im Warburger Land in den Blick genommen, »weil eine Sekundarschule an zwei Standorten im Regierungsbezirk Detmold etwas Besonders ist«. Sie sei beeindruckt gewesen, wie gut das funktioniert, sagte die Regierungspräsidentin zum Ende ihres Besuchs.

Es habe sich gezeigt, dass die beiden Kommunen voll hinter diesem Konzept stünden. Das zeige sich auch bei der vorbildlichen Ausstattung der Schulen.

Gute interkommunale Zusammenarbeit

Die gute Zusammenarbeit betonten auch Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln und sein Borgentreicher Amtskollege Rainer Rauch. Die Sekundarschule Warburg-Borgentreich sei eine Form der interkommunalen Zusammenarbeit, wie sie besser nicht sein könnte, sagt Stickeln.

Die Entwicklung der Schülerzahlen zeige, dass das Konzept voll aufgehe. Rainer Rauch stellte fest, es gebe »keinerlei Kritikpunkte«. »Die Stadt Warburg ist zwar formeller Schulträger, aber gefühlt sind wir es auch«, unterstrich der Borgen­treicher Bürgermeister, wie sehr seine Stadt hinter der Schule steht.

Schulleiterin zieht positives Fazit

Ein positives Fazit der ersten fünf Jahre Sekundarschule zog auch Schulleiterin Claudia Güthoff. An die Regierungspräsidentin richtete sie die Bitte, weiter für eine gute Schüler-Lehrer-Relation zu sorgen.

Nur dann könne die Arbeit an zwei Standorten weiter auf dem hohen Niveau geleistet werden. Um Fachlehrer für alle Fächer zu haben, mahnte sie bei der Bezirksregierung an, Qualifikationsmaßnahmen anzubieten.

Die Sekundarschule hat nach den Worten von Claudia Güthoff derzeit 791 Schüler, davon 275 am Teilstandort Borgentreich.

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