Anneliese Volmert stellt Radierungen im Museum im Stern aus Nachdenken über Weihnachten

Warburg (WB). In der Galerie des Warburger Museums im Stern wird am Sonntag, 26. November, um 11 Uhr die Ausstellung »Weihnachten: vertraut oder provozierend« eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten von Anneliese Volmert aus Paderborn.

Anneliese Volmert will mit ihren Radierungen zum Nachdenken über Weihnachten anregen. Manches zeigt Vertrautes, anderes ist bewusst provozierend.
Anneliese Volmert will mit ihren Radierungen zum Nachdenken über Weihnachten anregen. Manches zeigt Vertrautes, anderes ist bewusst provozierend. Foto: Ulrich Schlottmann

Anneliese Volmert wurde 1942 in Warburg geboren und lebte mit ihrer Familie auf dem Rotthof. 1950 erfolgte der Umzug nach Bremen, 1959 wieder zurück nach Warburg. Nach dem Pädagogikstudium arbeitete sie als Lehrerin in Hamm und in Paderborn. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder.

Seit mehr als 20 Jahren betätigt sich Anneliese Volmert in der theologischen Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt »Begleitung von Menschen in Trennung, Scheidung und Wiederverheiratung« und in der Leitung zahlreicher religiöser Fahrten nach Assisi in Italien.

Weihnachten fordert jedes Jahr heraus

Ihre künstlerische Tätigkeit begann mit dem Ende der Schulzeit: Bleistiftskizzen, Linolschnitte, Batiken und seit 20 Jahren Radierungen in eigener Werkstatt. Ausstellungen mit Werken von Anneliese Volmert waren bislang in Paderborn, Detmold und Warburg zu sehen.

Anneliese Volmert sagt über ihre in der Ausstellung gezeigten Arbeiten: »Das Thema ›Weihnachten‹ fordert mich jedes Jahr neu heraus. Ich frage mich: Was glaube ich? Welche Bedeutung hat der Satz: Gott wird in Jesus Mensch? Wenn ich mich mit dem ganzen Leben dieses Jesus befasse, finde ich viele Antworten, die die biblischen Schriftsteller rückwirkend mit dem Wissen um sein Leben in die Weihnachtsgeschichte verwoben haben. Ähnliches wie die biblischen Schriftsteller versuche ich mit meinen Radierungen auszudrücken.«

Ausstellung zeigt vorwiegend Radierungen

Dementsprechend umfasst die Ausstellung vorwiegend Radierungen, die durch vier Glasbilder und einen Linolschnitt aus dem frühen Schaffen der Künstlerin ergänzt werden. Den meisten der 19 präsentierten Bilder ist ein kurzer Text beigefügt. Bilder und Texte lassen so für den Ausstellungsbesucher Vertrautes und vielleicht Provozierendes über Weihnachten erlebbar werden und auch zum Nachdenken anregen.

Die Radierung zählt zu den beliebten Arten der künstlerischen Druckgraphik und liegt auch Anneliese Volmert sehr am Herzen. Geräte und Werkzeuge, die in der Ausstellung ebenfalls präsentiert werden, erlauben Einblicke in technische Ausführung dieses Tiefdruckverfahrens.

Rainer Mues führt in das Werk ein

Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins Warburg, wird die Gäste der Ausstellungseröffnung begrüßen und in die Ausstellung einführen.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 30. Dezember. Das Museum im Stern ist täglich außer montags in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet.

Im Beyersaal des Museums im Stern ist zudem bis zum 3. Dezember die Ausstellung »Von oben! Historische Städte und Orte im Luftbild« zu sehen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.