Kaufmannschaft will sich inhaltlich neu aufstellen Dietrich Schacht führt Werbegemeinschaft

Warburg (WB/thö). Die Werbegemeinschaft Warburg hat einen neuen Vorstand. Dietrich Schacht (Vorsitzender) und Leif-Erek Leifeld (Schriftführer) führen sie zunächst übergangsweise. Ob das Halloween-Fest und der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden werden, ist noch offen.

Dietrich Schacht (links) und Leif-Erek Leifeld bilden übergangsweise das Führungsduo der Werbegemeinschaft.
Dietrich Schacht (links) und Leif-Erek Leifeld bilden übergangsweise das Führungsduo der Werbegemeinschaft. Foto: Marius Thöne

Die beiden Vorstände wollen versuchen, die Werbegemeinschaft bis zur nächsten regulären Jahreshauptversammlung im Februar kommenden Jahres neu aufzustellen. Unterstützung erfahren sie dabei von den Beisitzern Willi Sommer (Pro Media) und Marco Sauerland (Botanikzentrum).

In den kommenden Monaten geht es dem neuen Führungsteam um die Gewinnung weiterer Vorstandsmitglieder, um die vakanten Posten Kassierer und Vize-Vorsitzender besetzen zu können. Nötig ist nach Einschätzung Dietrich Schachts aber auch eine inhaltliche Neuaufstellung der Kaufmannschaft. Der 59-Jährige, der in Warburg das Nachhilfeinstitut »Schülerhilfe« betreibt, will verstärkt Einzelhändler mit ins Boot holen. »Wir brauchen die Werbegemeinschaft, um unser Geschäft zu machen«, sagte Schacht. Diese Einschätzung teilt auch Leif-Erek Leifeld (25), der als Geschäftsstellenleiter beim WESTFALEN-BLATT in Warburg arbeitet.

Möglicherweise soll auch ein neuer Name für den Zusammenschluss der Kaufleute gefunden werden. »Wichtig ist, dass die Werbegemeinschaft erst einmal handlungsfähig bleibt, aber neu aufgestellt wird. Die Veranstaltung der Feste steht für mich nicht im Vordergrund«, sagte Schacht, der bei der vergangenen Kommunalwahl 2014 für die Warburger SPD um das Bürgermeisteramt kandidierte.

Der Wahl des Herlinghäusers vorausgegangen war eine Diskussion um die Zukunft der Werbegemeinschaft, die nach dem Rücktritt des bisherigen Vorstandes in eine Krise geraten war. Auch eine Auflösung des Vereins stand zur Diskussion, die von den 23 anwesenden Kaufleuten am Montagabend im Hotel »Alt Warburg« aber nicht gewollt wurde. Insgesamt hat die Gemeinschaft rund 120 Mitglieder.

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