Kreis Höxter plant mit Stadt neue Rettungswache in Steinheim
Rolfzener Straße liegt verkehrsgünstig an B 252

Steinheim (WB/nf) -

Die Kreisverwaltung Höxter plant in Zusammenarbeit mit der Stadt Steinheim den Bau einer neuen Rettungswache, deren Standort an der Rolfzener Straße in Steinheim unweit der Ostwestfalenstraße liegen soll. Dieses drei Millionen Euro teure Bauvorhaben macht die Änderung des Flächennutzungsplanes Steinheim erforderlich.

Donnerstag, 04.03.2021, 00:17 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 09:56 Uhr
So sieht es in allen Fahrzeughallen der Rettungswachen im Kreis Höxter aus – hier ein Blick in die Halle in Brakel. Foto: Frank Spiegel

Der Bau- und Planungsausschuss folgte dem Vorschlag der Verwaltung und beschloss die 37. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Steinheim für die Rettungswache anzustoßen sowie das Bauleitplanverfahren durchzuführen. Gleichzeitig folgte der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung und fasste den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 42 „Rettungswache Steinheim“.

Der Bauplatz für die neue Rettungswache Steinheim.

Der Bauplatz für die neue Rettungswache Steinheim. Foto: Repro: Wilfert

In den vergangenen Jahren sind Millionen Euro in die Modernisierung und In-frastruktur der Rettungswachen im Kreis Höxter geflossen. Es sei ein Kraftakt gewesen, der notwendig und richtig gewesen sei, so Kreisverwaltung und Politik. Brakel und Steinheim sind die letzten beiden Projekte.

Zur Erfüllung des Auftrages des Landes NRW werden Rettungswachen in Bad Driburg, Beverungen, Brakel, Willebadessen-Peckelsheim, Steinheim und Warburg betrieben. Zusätzlich wird ein Notarztsystem unterhalten. Die Stadt Höxter unterhält eine Rettungswache in eigener Trägerschaft im Stadtgebiet Höxter. Alle Einsätze werden über die integrierte Leitstelle in Brakel koordiniert.

Mit der Wache in Steinheim wird nun der letzte große Neubau einer Rettungswache im Kreis geplant. Alle anderen Standorte sind modernisiert oder neu gebaut worden.

Das Ziel: Innerhalb von zwölf Minuten nach Alarmierung soll der Rettungswagen am Einsatzort sein, so die Vorgabe. Diese zeitlichen Rahmen müssen nach Landesgesetz kreisweit jederzeit sichergestellt sein.

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