Stadt Steinheim freut sich über den Zuspruch – Landschaftspark verfügt über eigenen „Strand“
Naturparadies bietet aktive Erholung

Steinheim -

Sie liegt direkt vor den Toren der Stadt Steinheim und ist ein beliebtes Ausflugsziel – die Aue im Naturschutzgebiet „Emmer­oberlauf und Beberbach“. Auf dem Grünland zwischen Heubach und Emmer fühlen sich die Besucher wohl. Alle Generationen nutzen den neuen Landschaftspark, der von allen Seiten gut erreichbar ist.

Dienstag, 02.02.2021, 11:00 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 11:05 Uhr
Umweltexperte Eberhard Fischer (links) steht hier mit Bürgermeister Carsten Torke direkt auf dem neu angelegten „Emmerstrand“ mit Kies. Einige Restarbeiten würden dort noch ausstehen. Foto: Harald Iding

Vom Jogger, der Hundebesitzerin bis zur Familie – sie alle genießen die Wege und Erlebnispfade „direkt vor der Haustür“, idyllisch gelegen und kostenfrei. Alles dreht sich um die Emmer­aue und ihre vielen Gesichter. Die Stadt mit Bürgermeister Carsten Torke an der Spitze setzt schon seit längerer Zeit auf diesen „Diamanten“ unter freiem Himmel. Auenlandschaften sind in Deutschland inzwischen selten geworden und zählen längst zu den wertvollsten Lebensräumen.

Das WESTFALEN-BLATT hat mit Carsten Torke und Steinheims Umweltexperten Eberhard Fischer (Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Liegenschaften, Umwelt und Tourismus) über die weitere Entwicklung des „Landschaftsparks Emmer­auen“ und die nächsten Maßnahmen gesprochen. Steinheim darf sich schon jetzt damit brüsten, über einen eigenen „Emmer­strand“ zu verfügen – mitten in der Natur, quasi wie eine Idylle, perfekt für einen Kurzurlaub in der Heimat.

„In den vergangenen Wochen ist hier eine strandähnliche Anlage direkt an der Emmer entstanden, die mit Bauminseln im Bereich der Furt zur Gewässeraufweitung und gewässertypischen Kies aus der Region angelegt worden ist“, so Fischer. Immer wieder steht eine Maxime im Fokus: Die Kommune will vor allem naturnahe Verhältnisse schaffen. Es soll kein künstlicher „Vergnügungspark“ werden, sondern ein Ort der Erholung und Ruhe, wo sich Bürger genauso sportlich betätigen als auch Kraft für die täglichen Herausforderungen „tanken“ können.

Das mehrere Hektar große Areal liegt zentral und bietet ein einzigartiges Flair. „Emmer-Auen-Erleben“ – dieses kreative Projekt der Kommune wird vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Programme „Lebendige Gewässer“ und „Stadtumbau West“ gefördert. Die ersten Angebote in dem Park können sich sehen lassen: Natur-Eisbahn im Winter und Volleyballfeld (mit einem Gras- und Naturspielfeld) in den Sommermonaten; Natur-Spielplatz; Laubfrosch-Gewässer; Lebensbaum-Ratespiel; Auen-Memory; Kopfweidenreihe sowie interessant gestaltete Informationstafeln am Wegesrand und moderne Einrichtungen in der Natur.

Die Anlage wird bereits stark frequentiert. „Ich komme hier sehr gerne mit meinem Hund hin. Es ist einfach wunderbar, dass man hier so schön spazieren und sich eine Auszeit nehmen kann. Ich würde mir gerne noch mehr Sitzmöglichkeiten wünschen“, lobt ein junge Frau das Engagement der Stadt. Sie sei gespannt auf den Sommer, wenn alles fertiggestellt ist. „Früher war hier nichts. Man konnte nur durchlaufen. Das hat sich komplett geändert“, sagte die 23-Jährige dieser Zeitung.

Landschaftspark lädt zum Verweilen ein

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  • Emmerpark Steinheim 2021

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    Foto: Harald Iding
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Senioren, Jugendliche, Kinder und Paare – sie alle genießen das Angebot. Fischer: „Wir planen im Herbst eine neue Allee, die etwa 30 Meter von der alten Kastanienallee parallel angelegt wird. Die bisherige Allee ist leider abgängig. Die Bäume sollen aber nicht gefällt werden. Wir überlassen sie einfach der Natur. Der Bereich wird dann gesperrt.“ Das Areal ist Naturschutz- und Überschwemmungsgebiet. Dieser Umstand sei aber allen bewusst. Dennoch will man das Beste aus der Situation machen und entwickelt Schritt für Schritt ein Areal, das vor allem der Naherholung diene.

Torke: „Ob in der Mittagspause, nach Feierabend oder beim Spaziergang am Wochenende – hier kann jeder auf seine Kosten kommen!“ In Steinheim werde nicht nur neuer Wohnraum in der Innenstadt (Beispiel Detmolder Straße) und mit dem neuen Quartier am Kump ein Treffpunkt der Generationen geschaffen. Fußläufig könnten die Bürger bequem den Landschaftspark erreichen. Torke: „Wir wollen den natürlichen Ausgleich zwischen dem innerstädtischen Wohnen und Freizeitraum schaffen.“ Gerade in der Pandemie gewinnen Stadtwald und Park an Bedeutung. „Das alles ist sehr wichtig für die Lebens- und Wohnqualität. Die Bach- und Flusslandschaft kann hier direkt erlebt werden.“ Zudem gehe es um die Informationsvermittlung. Dazu Fischer: „Den Besuchern wird klar, in welchem Naturraum sie sich befinden und was wertvolle Elemente sind. Es wird hier nie ein Rummelplatz werden. Es geht darum, im Hinblick auf den Natur- und Gewässerschutz die vielen Aspekte und Wünsche unter einen Hut zu bringen. Wir warten mit Freude ab, wie sich alles entwickeln wird. Der Zuspruch stimmt uns positiv!“ Es dürfe im Park auch nicht zu viel gepflanzt und „möbliert“ werden, damit das Wasser (bei Hochwasser) nicht aufgestaut wird.

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