Neuer Trafo für Umspannwerk in Steinheim-Sandebeck – Netzbetreiber investiert 460.000 Euro
60 Tonnen am Haken

Steinheim (WB/hai). Das Unternehmen „Westfalen Weser“ hat das Umspannwerk in der Steinheimer Ortschaft Sandebeck (Leopoldstaler Straße) saniert. Größte Maßnahme sei dort die Investition in einen neuen Transformator.

Dienstag, 27.10.2020, 17:22 Uhr aktualisiert: 27.10.2020, 17:39 Uhr
Der neue Trafo (60 Tonnen schwer) wird in Steinheim-Sandebeck per Schwerlastkran an seinen Platz gehievt. Vom Umspannwerk aus wird der Strom über die einzelnen Ortsnetzstationen in die Haushalte geliefert.

Ein Sprecher: „Der Transformator ist das Herzstück im Umspannwerk. Seine Aufgabe ist es, die Spannung von der Hoch- auf die Mittelspannung herunter zu transformieren. Damit gewährleisten wir die weiterhin hohe Versorgungssicherheit im Kreis Höxter und machen die Stromversorgung fit für die Zukunft.“

Insgesamt investiere der kommunale Netzbetreiber damit 460.000 Euro in Sandebeck in die Versorgungssicherheit. Notwendig geworden war die Maßnahmen, weil der bisherige Trafo seine technische Lebensdauer nach 50 Jahren erreicht hatte und ersetzt werden musste.

„Der neue Transformator hat viel weniger Leerlauf und Kurzschlussverluste als der alte Transformator. Dadurch ist er deutlich effizienter und kostengünstiger als der bisherige“, erklärt Thomas Busche, Projektleiter Anlagenbau bei „Westfalen Weser“. Im August wurde der Trafo von der Firma SGB aus Regensburg mit einem Schwerlasttransporter angeliefert. Seitdem läuft er im Regelbetrieb und transformiert die Spannung von 110.000 Volt auf 20.000 Volt.

Bei der Positionierung ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Bei der Positionierung ist Fingerspitzengefühl gefragt. Foto: Westfalen Weser

Vom Umspannwerk aus wird der Strom über die einzelnen Ortsnetzstationen überwiegend in die Sandebecker Haushalte, an Industriekunden und in das umliegende Stromnetz geleitet. Das neue Kraftpaket hat ein Gewicht von 60 Tonnen und eine Leistung von 25/31,5 Megavoltampere.

Das Umspannwerk in Sande­beck sei eines von 108 Umspannwerken des kommunalen Netzbetreibers in seinem Netzgebiet und wichtiger Pfeiler der Versorgungssicherheit im Kreis Höxter. Im Falle einer Störung sowie bei Netzumschaltungen könnten die Mitarbeiter der zentralen Leitstelle die wichtigsten Schalthandlungen von Bad Oeynhausen aus vornehmen. Überwacht und gesteuert wird das Netz von dieser Leitstelle im Kreis Minden-Lübbecke.

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