Vier-Millionen-Projekt: 60.000 Quadratmeter Bauland für neue Ansiedlung im Industriepark
In Bergheim werden Träume wahr

Steinheim (WB). Seit zwei Jahrzehnten leitet Josef Wegener schon das Dezernat 34 bei der Bezirksregierung Detmold – es geht um regionale Entwicklung und konkrete Wirtschaftsförderung. Auf dem Schreibtisch von Wegener lagen schon viele Anträge von Kommunen. Aber die aus dem Steinheimer Rathaus hätten ihm stets viel Freude bereitet, wie der Gast aus Detmold am Montag im Beisein seiner Sachbearbeiterin Magdalena Rehrmann bei einer kleinen Feierstunde in Bergheim dieser Zeitung verriet.

Dienstag, 01.09.2020, 06:28 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 06:30 Uhr
Ein Tag der Freude: Steinheims Bürgermeister hat am Montag das Millionenprojekt Bergheim vorgestellt. Wirtschaftsförderer Ralf Kleine (Foto) und Andrea Nolte vom Bauamt blicken auf eine erfolgreiche Arbeit und eine gelungene Erschließung des Industrieparks Steinheim-Bergheim. Foto: Harald Iding

“Hier stimmt einfach alles – von der regionalen Entwicklungsstrategie bis zu den festen Ansprechpartnern, die professionelle und seit Jahren kontinuierliche Arbeit leisten. Ich möchte es so formulieren: Mit Steinheim läuft die Zusammenarbeit wie geschnitten Brot!“ Als Beispiel für die sehr gute Arbeit einer Kommune nannte Wegener den gelungenen „Stadtumbau West“ an der Emmer. Die Stadt Steinheim hätte sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt, obwohl sie ja durch den harten Strukturwandel (Wegfall der blühenden Möbelindustrie von einst) auch viel verloren habe. Bergheim sei inzwischen einer der zentralen Gewerbestandorte im Höxteraner Kreisgebiet. Die Emmerstadt würde sich auch vorbildlich in die Entwicklungsprozesse auf Kreisebene einbringen. Wegeners Dezernat bewilligt Finanzmittel der EU, des Bundes und des Landes – und schaut immer ganz genau hin, ob die strengen Förderrichtlinien eingehalten werden.

Millionenprojekt: Industriepark Bergheim wächst

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Bei dem neuesten Projekt in der Großgemeinde Steinheim gab es gleich eine kräftige Finanzspritze in Höhe von etwa 1,7 Millionen Euro. Es geht um die Erweiterung des Industrieparks Bergheim – und die kostet fast vier Millionen Euro. Aber das Interesse an den Flächen sei groß. Wirtschaftsförderer Ralf Kleine: „Wir werden bis Ende dieses Jahres alle Bauflächen verkauft haben!“ Neben zwei Firmen, die sich bereits in Bergheim engagieren würden (unter anderem die „plastikpack GmbH“), könne es auch zu zwei Neuansiedlungen kommen. Ralf Kleine: „Nachdem wir in der Kernstadt Lösungen für die alten Industriebrachen gefunden haben, konzentrieren wir uns nun auf die noch vorhandenen Freiflächen im Außenbereich – wie Bergheim.“

Die Stadt Steinheim habe bereits vor Jahren ein Gutachten erstellen lassen, welche Gewerbegebiete in der Großgemeinde erweitert werden können und sollen – Bergheim werde dort aufgeführt.

Bürgermeister Carsten Torke, der erst vor wenigen Tagen das innerstädtische Millionenprojekt „Neues Quartier am Kump“ vorgestellt hat, freute sich mit allen Beteiligten über die „Punktlandung“ in Bergheim. Nach nur einem Jahr Bauzeit mit zum Teil großen Herausforderungen – wie dem Bau eines Regenrückhaltebeckens (mehr als 2000 Kubikmeter) und der Verlegung einer Gas-Versorgungsleitung, die nach Nieheim führt (in tiefere Bodenschichten von einer Spezialfirma gesetzt) stehe nun alles für eine Ansiedlung bereit. Tobias Siebert vom Unternehmen „agc“: „Die Arbeiten für den Ausbau und die Baureifmachung des Industrieparks sind insgesamt gut verlaufen.“ Torke: „NRW und Bund unterstützen uns darin, neue Flächen für Ansiedelungen zu schaffen.“ Immerhin arbeiten im Industriepark nahe der B 252 bereits mehr als 800 Menschen in rund 20 Firmen. „Es geht um die Vorsorge, dass wir auch Flächen anbieten können, wenn sie gebraucht werden!“

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