Stadtillumination ist Höhepunkt des Reineccius-Marktes
Feuer und Lichter prägen die Nacht

Steinheim (WB). Steinheim im Lichterglanz: Beim Reineccius-Markt in bildete die Stadtillumination wieder einen der Höhepunkte. Neben dem Lichtspektakel und dem Illuminationszauber durften sich die Besucher auf der gut besuchten Reineccius-Meile über zahlreiche Aktionen freuen.

Montag, 04.11.2019, 00:03 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 05:01 Uhr
Auf der Reineccius-Meile in Steinheim waren Gaukler und Feuerschlucker, Magier und andere Artisten zu erleben. Auch die Künstler von Opus Furore aus Berlin begeisterten mit einer phantastische Feuershow. Foto: Heinz Wilfert

Reineccius-Markt in Steinheim: Eine Stadt erstrahlt

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Die Stadtillumination war das sichtbare Zeichen, das die Steinheimer dem in der Stadt geborenen großen Universalgelehrten Reiner Reineccius mit diesem Fest widmen. Zahlreiche stadtbildprägende Gebäude wurden bei Einbruch der Dunkelheit angestrahlt und beleuchtet. Dazu kamen tausende von Lichtern, Fackeln und Lampen, die in diesem Jahr eine ganz neue Wegeführung hell erleuchteten. Viele Helfer hatten wieder eine großartige Arbeit geleistet.

Gaukler und Magier

Im Mittelpunkt stand dabei die katholische Kirche St. Marien, auf die nicht nur das Symbol »Reineccius Markt 2019« projiziert war, sondern die durch die Strahler in immer wieder wechselnde Farben getaucht war.

Der Abend war auch die Stunde der Gaukler und Magier. Auf mehreren Showplätzen entlang des Reineccius-Rings konnten die Besucher Akrobatik und Feuerschlucker erleben, dazu kam eine Hundeshow. Immer wieder bildeten sich um die Darbietungen Menschenansammlungen.

Dabei war unter anderem Christof Glass aus Köln, der mit brennenden Fackeln jonglierte oder die Berliner Künstler von Opus-Furore, die mit ihren Feuer-Acts die Nacht beherrschten. Ein Gang über die Reineccius-Meile wurde so nicht langweilig, sondern zu einem echten Erlebnis. Deshalb durften sich die Künstler auch über viel Applaus freuen.

»Kunst im Licht« lautete das Thema einer Ausstellung von 15 heimischen Künstlern, die ihre Werke in der »Engelpforte« am Kump zeigten. Daran beteiligt waren Anne Bussen, Sabine Diedrich, Marion Doxie Delaubell, Heike Freischlad, Kerstin Fürstenau-Wächter, Regina Karlikowski, Adelheid Kröger, Maria Krekeler, Mechthild Maske-Topp, Gerd Leifels, Antje Ovenhausen, Sabine Scheuss-Brinkmann, Jula Timmer, Sabine Timmer und Jörg Wiedemeier.

Auf unterschiedlichste Weise präsentierten sie ihre Werke in den unterschiedlichsten Techniken, mal im Dunkeln mal im Licht. Eine fetzige Party mit der Band »Promise« beendete das samstägliche Programm. Die Formation sorgte im Festzelt am Kump für beste Stimmung.

Fetzige Party

Mit dem Reineccius Markt erinnert Steinheim an seinen großen Sohn, den das Werk »Syntagma de familiis, quae in monarchiis tribus prioribus rerum potitae sunt« berühmt machte. Reineccius (1541 bis 1595) machte sich verdient um die Erforschung der Geschichte des Altertums. Zu seinen Ehren wird seit 2007 der Markt veranstaltet und die Reineccius-Medaille für Querdenker verliehen.

Professor Johannes Üpping wurde als neunter Träger dieser Medaille im Sinne von Reiner Reineccius als »Querdenker und Pionier wider den Zeitgeist« ausgezeichnet (ausführlicher Bericht folgt).

Zur Ehrung war auch Ken Reineccius nach Steinheim gekommen. Der Ur-Ur-Ahne des Gelehrten lebt in den USA im Bundesstaat Minnesota. Auf Steinheim war er bei der Ahnenforschung nach seinen Wurzeln gestoßen.

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