Schottenfieber in Steinheim: Highland Games erleben erfolgreiche dritte Auflage
Clan feiert Sieg mit gewaltigem Urschrei

Steinheim (WB). Mit einem gewaltigen Urschrei hat der »Royal Teutonia Clan« den Sieg bei den dritten Highland Games in Steinheim gefeiert und damit den Sieg aus dem Vorjahr wiederholt. Mit großem Vorsprung hatte der Clan vor den Cheruskern gewonnen, die vor zwei Jahren Sieger bei der Premiere der Spiele waren.

Montag, 02.09.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2019, 08:32 Uhr
Der Royal Teutonia Clan wiederholte den Sieg bei den Highland Games. Auch der Nachwuchs jubelte bereits kräftig mit (von links) Radek Lewandowski, Torsten Henneke, André Borgmeier, Manuel Meinersmann und Frederik Eckert; es fehlt Ingo Preuß. Foto: Heinz Wilfert

So schön waren die Highland Games in Steinheim

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Foto: Heinz Wilfert
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Den dritten Platz belegte die Booze Hound Group, die aus Mitgliedern von Phoenix Contact Elektronics Bad Pyrmont besteht. Wie knapp es zuging, zeigte der vierte Platz. Ostwestfalens letzter Reserve fehlte ein winziger Punkt für das Podium.

Die Junge Kultur hatte mit den dritten Highland Games wieder das Schottenfieber in der Emmerstadt entfacht. Highland Games stammen aus der Zeit der keltischen Könige in Schottland. Sie wurden ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer des Landes zu finden, die dann oft für den König als Leibwächter und Boten dienten. Sogar Queen Elisabeth II. gilt als großer Fan der Spiele, zu den bekanntesten in Braemar Anfang September kommt sie regelmäßig. Heute sind Highland Games eine anerkannte Sportart, die in Deutschland immer mehr Freunde findet.

13 Clans erobern das »battlefield«

13 »Clans« waren zur Eröffnung am Samstag in Begleitung der OWL Pipe an Drumband auf dem »battlefield« einmarschiert, wo die Königsdisziplin, das Tauziehen, den Wettbewerb eröffnete. Die meisten Clans hatten sich originelle Namen zugelegt, etwa die Mannschaft der Vereinigten Volksbank, die erstmals als »Folksbanker« am Start war. Zu absolvieren waren die Stationen »Tossing the Caber« (Baumstamm-Überschlag), »Putting the Stone« (Steinstoßen), »Slalom Race« (Baumstamm-Slalom), »Sheaf Toss« (Strohsack-Hochwurf), »Throwing the Horse Shoe« (Hufeisen-Zielwurf), »Sack Race« (Sackhüpfen) und »Barrel Rolls« (Fass Rollen).

Strohsackschlagen zum Finale

Das Finale bildete das spektakuläre »Sheaf the balance« (Strohsackschlagen), bei dem zwei Teilnehmer auf einem Holzbalken gegenüber sitzen und sich Strohsäcke um die Ohren schlagen, um das Gegenüber abzuwerfen. Das »battlefield« wurde im Verlauf der siebenstündigen Spiele zum Schwitzkasten, weil der Sommer sich mit Temperaturen jenseits der 30 Grad verabschiedete. Deshalb war die letzte Disziplin »Bierstand« sehr begehrt, wo es Guiness- und Kilkenny Bier gab. Für Highland Flair war in einem kleinen Schottendorf gesorgt, das Kinderhighland-Games und Bogenschießen ermöglichte.

Schottenrock (Kilt) war Pflicht

Die traditionsreichen Spiele genießen auch heute einen hohen Spaßfaktor. Es kommt auch nicht auf pure Muskelkraft an, obwohl die Clans zeigen konnten, wo bei den Highlandern in Schottland der Hammer hängt. Gefragt war aber auch Teamgeist. Das Tragen eines Schottenrocks (Kilt) war Pflicht. Reine Damenmannschaften waren nicht am Start. Dafür aber der reine Familienclan »Mac Johann« aus Bergheim, alle Teilnehmer haben ihre Wurzeln bei ihrem Vorfahren Johannes Husemann. Drei Mannschaften stellte die Feuerwehr Steinheim.

Bei der Siegerehrung sprach Peter Wegener (Junge Kultur) allen Teams ein Kompliment aus. »Euer Spaß ist unsere Motivation«. Die Teams gaben das Lob für die gute Organisation zurück. Viele sagten spontan zu: »Wir sind auch im nächsten Jahr wieder dabei.«

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