Bürgermeister Carsten Torke empfängt die Steinheimer Waldjugend – mehrere Licht-Standorte bis Januar »Friedenslicht« wird ins Rathaus getragen

Steinheim (WB/nf). Das »Friedenslicht«, ein Zeichen in einer sonst eher unfriedlichen Welt, ist in Steinheim eingetroffen. Die Botschaft des Lichts steht in diesem Jahr unter dem Thema »Auf dem Weg zum Frieden«. Im Steinheimer Rathaus hat es die Waldjugend an Bürgermeister Carsten Torke übergeben, der im Rathaussaal eine Kerze entzündete.

Im Rathaussaal hat Bürgermeister Carsten Torke (Mitte) an dem von der Waldjugend nach Steinheim gebrachte Friedenslicht eine Kerze entzünden (vorne): Nelja, Felix, Annalena und Marius mit (hinten, von links) Helmut und Ingrid Struck, Christina Burg und Thorsten Struck.
Im Rathaussaal hat Bürgermeister Carsten Torke (Mitte) an dem von der Waldjugend nach Steinheim gebrachte Friedenslicht eine Kerze entzünden (vorne): Nelja, Felix, Annalena und Marius mit (hinten, von links) Helmut und Ingrid Struck, Christina Burg und Thorsten Struck. Foto: Wilfert

»Es stimmt einen schon persönlich nachdenklich, wenn die Familie Struck mit dem Friedenslicht ins Rathaus kommt«, machte der Bürgermeister auf die wichtige Symbolik der Aktion aufmerksam.

Geburtsgrotte von Jesus

Wie seit 1986 wurde das Licht in der Geburtsgrotte von Jesus in Bethlehem entzündet und nach Österreich gebracht. Der zwölfjährige Tobias Flachner aus Hochburg-Ach (aus diesem Ort stammte Franz-Xaver Gruber, der vor 200 Jahren das Lied »Stille Nacht, Heilige Nacht« komponierte) war in diesem Jahr ausgewählt, das Licht in Bethlehem zu entzünden. Nach einer zentralen Aussendefeier in Wien wurde das Friedenslicht durch Organisationen wie Feuerwehr, Pfadfinder, Jugendverbände und viele Menschen guten Willens in mehr als 30 europäische Länder, sogar in die USA und nach Kanada gebracht.

3000 Kilometer langer Weg

Das Friedenslicht überwindet auf seinem 3000 Kilometer langen Weg durch Europa Hindernisse, Grenzen, Mauern und symbolisiert so den Weg zu einem Frieden weltweit. Die Verteilung erfolgt oft durch Kinder in sozialen Einrichtungen. Schon seit der ersten Entzündung des Friedenslichts war die Zustimmung in Steinheim riesig. Abgeholt wird das Licht von Mitgliedern der Waldjugend aus Lüchtringen. Dorthin haben es Pfadfinder von Dortmund abgeholt. »Inzwischen ist der Wunsch nach dem Friedenslicht so groß, dass schon nach dem dritten Advent viele Bürger jeden Alters nachfragen«, erzählt Helmut »Sheriff« Struck.

Licht erhältlich bis zum Dreikönigstag

Das Licht aus Bethlehem steht bis zum Dreikönigstag am 6. Januar vor dem Haus der Familie Struck (Teichweg 4), der Familie Beforth (Wiechersweg 37) und im Teddymuseum von Annegret Dreßel (Höxterstraße). Es kann dort an einer mitgebrachten Kerze entzündet und zu Hause aufgestellt werden.

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