Steinheims Bürgermeister Carsten Torke und sein Team machen sich auf Landesgartenschau für Region stark »Botschafter« des Kulturlandes

Steinheim/Paderborn (WB). Die Steinheimer Delegation hat es trotz Hitze richtig leicht: Denn sie kann auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe aus dem »Vollen« schöpfen, wenn es um die Heimat und zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Kulturland Kreis Höxter geht. Sie sind jetzt als »Botschafter« vor Ort gewesen.

Von Harald Iding
Auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe haben die Steinheimer Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele des ganzen Kulturlandes vorgestellt.
Auf der Landesgartenschau in Bad Lippspringe haben die Steinheimer Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele des ganzen Kulturlandes vorgestellt. Foto: Harald Iding

Die Vertreter  der Emmer­stadt haben auf der LGS eine richtig gute Figur gemacht und ihr Tourismus-Einsatz hat sich mehr als gelohnt. Der Veranstalter rechnet mit bis zu einer halben Million Gäste, die sich von der einzigartigen Atmosphäre, der Blumenvielfalt und Waldidylle  mitreißen lassen wollen.  Zu den  ersten Besuchern der LGS am Pavillon der Touristiker (als Teil des  »Lichtungsgarten« des Naturparks) gehörten jetzt Susanne Zabel und Martin Gerhardt. »Wir sind aus dem Kreis Gütersloh und genießen die wunderbare Schau. Wir wollten uns aber auch darüber informieren, was    diese Region noch zu bieten hat und welche touristischen Ziele wir ansteuern können«, betonte  Susanne Zabel.

Tipps für Ausflüge und einen Urlaub im Kulturland halten auf der LGS bereit (von rechts): Carsten Torke, Christina Burg und Ralf Kleine. Foto: Harald Iding

Steinheims Stadtmarketingchef Ralf Kleine ließ es sich nicht nehmen, ihnen gleich von den wunderbaren Radwegen, der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit sowie den geschichtsträchtigen Schlösser und Klöster zu berichten. Ihm machte es sichtlich Spaß, sich für die   Region – von Bad Driburg bis Höxter, von Steinheim bis Warburg – ins Zeug zu legen.  Und das kam an: Immer wieder bedankten sich die Besucher für die ausführliche Beratung und die wertvollen Tipps. Natürlich gab es   reichlich Prospektmaterial zu verteilen, darunter die Ausflugstipps mit Familien- und Rennradtouren rund um  die Gemeinden Marienmünster, Nieheim und Steinheim.

Steinheim ist in Bewegung

Neben Kleine und Torke waren unter anderem  Christina Burg vom Verwaltungsteam und die Steinheimer Künstlerin Sabine Diedrich vor Ort. Die Malerin präsentierte  auf der LGS stolz ihr neues  Werk, das extra für die Landesgartenschau angefertigt worden ist. »Es trägt den Titel ›Steinheim in Bewegung‹ –   weil bei uns einfach richtig viel in Bewegung ist«, sagte sie  dieser Zeitung. Die Auftragsarbeit für die Stadt Steinheim ist 50 mal 70 Zentimeter groß. Es gehe darum, dass die Emmerstadt nicht nur wegen der vielen bedeutsamen Aufbau- und Sanierungsarbeiten (Stichwort »Stadtumbau West«) in Bewegung sei, sondern vor allem die Natur mit den Wander- und Radwegen R1 und Emmerweg (die Karten sind   mit eingearbeitet worden)  die Heimat aus ihrer Sicht ausmacht. Die beiden Kirchen durften in dem Werk ebenfalls nicht fehlen.

Die Künstlerin Sabine Diedrich hat ihr neues Werk auf der LGS vorgestellt. Es trägt den Titel »Steinheim in Bewegung«. Foto: Harald Iding

Diedrich: »Ich stamme aus Steinheim,  lebe dort  und fühle mich sehr wohl.« Um Steinheim herum gäbe  es zudem zwölf Radrouten, die es zu erkunden gilt. Da sei  der »Urlaub vor der Haustür« gleich mit inbegriffen. Bürgermeister Torke sei  sehr gerne  zur LGS gekommen, um für das Kulturland zu werben. »Wir haben das vorher in der Bürgermeisterrunde besprochen und es für gut geheißen, sich hier als Raum darzustellen. Jede Stadt im Kreis Höxter hat etwas Besonderes zu bieten. Wir kommen  auf der LGS mit vielen Interessenten in Kontakt.«

Die LGS überrascht immer wieder die Gäste. Foto: Harald Iding

Eine   Reisegruppe aus dem Sauerland zeigte sich sehr interessiert,  über die künstlerischen Angebote und das breit gefächerte Kulturprogramm aus erster Hand informiert zu werden. Vor allem nach Wandermöglichkeiten ist   immer wieder gefragt worden. »Mit unserem  preisgekrönten Bahnhof des Jahres und der guten  Anbindung, ob per Bahn oder Auto,  verfügen wir über ein perfekte Eingangsportal in das Kulturland«, so Carsten Torke.

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