Realschüler aus Steinheim holen sich dritten Platz beim Landesfinale des zdi-Wettbewerbs Roboter-Team beeindruckt Jury

Steinheim/Mühlheim (WB/hai). Monatelang haben die Teams vor und in den 15 Regionalausscheidungen im zdi-Roboterwettbewerb geknobelt, verworfen und gehofft, dass beim Finale alles gut geht. Das Steinheimer Team »LEGO-Stein-Heim« hat sich jetzt den dritten Platz sichern können.

Zwei Steinheimer Schüler bei der Bewältigung der Wettbewerbaufgabe des zdi-Roboterwettbewerbs. Das Motto hieß: »Wege ins Studium und in den Beruf.«
Zwei Steinheimer Schüler bei der Bewältigung der Wettbewerbaufgabe des zdi-Roboterwettbewerbs. Das Motto hieß: »Wege ins Studium und in den Beruf.« Foto: Veranstalter

Der zdi-Roboterwettbewerb zählt europaweit zu einem der größten regionalen Lego-Roboterwettbewerbe, so Sprecherin Anja Waschkau.  Zum Finale in Mülheim an der Ruhr waren jetzt insgesamt 23 Teams angereist. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern der elften Wettbewerbsauflage und zeigte sich beeindruckt: »Es ist toll zu sehen, mit wieviel Engagement und Talent selbst komplexe Aufgaben innerhalb der Teams gelöst und wieviel Kreativität dabei freigesetzt werden konnte.«

Ein toller dritter Platz für das Team »LEGO-Stein-Heim« von der Realschule Steinheim. Den Pokal gab es von der Präsidentin der Hochschule Ruhr West, Prof. Gudrun Stockmanns (rechts). Foto: Veranstalter

Mehr als 1 000 Schülerinnen und Schüler in 160 Teams hatten sich in zwei Kategorien (dem Robot-Game mit vorgegebenen Aufgaben und der Robot-Performance, in der vorrangig aus Mädchen bestehende Teams ihre Roboter für eigene Geschichten programmieren) an den seit April laufenden Regionalwettbewerben der Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation.NRW (zdi) beteiligt. Weil auch schon jüngere Kinder Spaß an der Auseinandersetzung mit Technik haben, waren in diesem Wettbewerbsjahr erstmals auch Grundschüler ab acht Jahren teilnahmeberechtigt. Waschkau: »Selbstverständlich traten diese in einer eigenen Wertung gegeneinander an.«

Robot Gamer und Performance

Die Robot-Gamer hatten vorgegebene Aufgaben zu bewältigen: So galt es, auf einer 240 mal 120 Zentimeter großen Spielmatte elf Aufgaben zu bewältigen. Dabei ging es unter anderem darum, mit dem Roboter symbolisch ein zdi-Schülerlabor anzufahren und dort zu experimentieren, das Online-Angebot Studifinder des NRW-Wissenschaftsministeriums zu nutzen, sich bei der Arbeitsagentur über technisch oder naturwissenschaftlich orientierte Berufsmöglichkeiten zu informieren oder die Studienbewerbung zu unterschreiben. Für alle erfolgreich gemeisterten Aufgaben gab es Punkte.

In der Robot-Performance gestalteten die vorrangig aus Mädchen zusammengesetzten Teams eine eigene Kulisse zum Wettbewerbsthema und ließen ihre Roboter zu einer mit Musik hinterlegten Geschichte agieren. Darüber hinaus hielten sie kleine Vorträge über die Entstehung der Aufführung. Bei der Bewertung spielten neben der technischen Umsetzung auch die Choreographie und die Gestaltung eine wichtige Rolle.
Die Siegerteams erhielten Pokale und Gutscheine für MINT-Aktivitäten an ihren Schulen.

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