31 Jahre politische Tätigkeit für die Großgemeinde Nieheim
Dank an Erwin Nowak

Nieheim (WB). Die CDU sagt Danke. In 31 Jahren hat Erwin Nowak das Leben seiner Heimat Nieheim und das der CDU geprägt. Zur Kommunalwahl am Sonntag tritt er nicht mehr an.

Dienstag, 08.09.2020, 06:37 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 10:26 Uhr
Erwin Nowak am Westfalen Culinarium in Nieheim. Foto: Privat

Mit dem Eintritt in die Junge Union im Jahr 1975 begann sein politischer Werdegang. 1976 wechselte Erwin Nowak in die CDU und übernahm für zwölf Jahre das Amt des Vorsitzenden der Ortsunion Nieheim und des Stadtverbandsvorsitzenden. Das Amt übergab Nowak 2012 an Elmar Kleine, den jetzigen Bürgermeisterkandidaten der CDU. Mit der Kommunalwahl 1989 begann die politische Tätigkeit im Rat Nieheim. Bis zum heutigen Tag besetzte er Ämter, wie das des Ortsausschussvorsitzenden, des Fraktionsvorsitzenden und seit 1999 des ersten Stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Nieheim.

Ärmel hochgekrempelt

In die Zeit des politischen Wirkens in Nieheim fielen wichtige Entscheidungen, von der Verhinderung der Sondermülldeponie bis zur Einrichtung des Käsemarkts, von der Entscheidung zur Altstadtsanierung bis zur Entwicklung zum heilklimatischen Kurort. „Nowak war sich dabei nie zu schade, selbst die Ärmel hochzukrempeln, wie bei dem Ausbau des Hallenbades“, so die CDU.

Höhepunkt seines politischen Wirkens war die verantwortliche Vorbereitung und Durchführung des Programms zum 775-jährigen Jubiläum der Stadt Nieheim gemeinsam mit seinem Orga-Team. Erwin Nowak konnte die Bürger der Kernstadt und der Ortschaften zur gemeinsamen Durchführung der vielfältigen und originellen Events gewinnen und das Wirgefühl in der Großgemeinde stärken.

Culinarium am Herzen

Besonders am Herzen lag Erwin Nowak das Thema der Westfälisch-Kulinarischen Museums- und Erlebnismeile und des Tourismus. Er war und ist von den vielfältigen Möglichkeiten der Stadt Nieheim überzeugt. Das Westfalen Culinarium habe zwar die Erwartungen nicht erfüllt, aber dennoch zur Entwicklung des Tourismus’ beigetragen. Die geplanten Veränderungen sieht Nowak als notwendig an, um die finanziellen Belastungen der Stadt zu verringern. Damit diese Veränderungen zum Wohl der Stadt angestoßen werden, bedürfe es eines starken Bürgermeisters, der sowohl finanzielle als auch visionäre Kompetenzen aufweisen kann. Hierfür sei der Bürgermeisterkandidat Elmar Kleine der richtige Mann. Kleine habe langjährige politische Erfahrung durch seine Tätigkeit im Rat der Stadt Nieheim, und könne sich für das Westfalen Culinarium nach Ablauf der Zweckbindung Pläne, wie die Übernahme des Biermuseums durch die Brauzunft oder die Überführung des Käsemuseums in ein durch private Hand geführte Erlebnisgastronomie vorstellen. Auch der Umbau des Schinkenmuseums zum Mietobjekt sei vorstellbar.

Vision Nieheim 2030

Erwin Nowak möchte auch weiterhin in Nieheim leben und sich einbringen. Er sieht die Vision des Bürgermeisterkandidaten Kleine „Nieheim 2030“ als bedeutend für eine gute Zukunft seiner Stadt Nieheim an: „Nieheim 2030 ist ein liebenswerter- und lebenswerter familienfreundlicher Wohn- und Erholungsort mit anspruchsvollen Bildungseinrichtungen und Nahversorgung. Sie ist ein Gewerbestandort für mittelständische und arbeitsplatzbietende Unternehmen mit optimalen Standortbedingungen und hat mit ihrer flächendeckenden digitalen Infrastruktur einen festen Platz in den Netzwerken von Kreis und Land.“

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