Nieheimer Karnevalsgesellschaft ehrt langjährigen Motor des Kinderkarnevals
Heinz Josef Fischer trägt Europakatzenorden

Nieheim (yan). Heinz Josef Fischer ist neuer Träger des Nieheimer Europakatzenordens. Die Auszeichnung wurde dem 57-Jährigen Polizeibeamten am Montagmorgen im Rathauskeller angeheftet.

Montag, 04.03.2019, 17:31 Uhr aktualisiert: 04.03.2019, 17:37 Uhr

Rathaussturm und närrische Sitzung in Nieheim

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Foto: Yannick Leßmann
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Fischer war 22 Jahre lang Mitglied im Kinder-Karnevals-Komitee und etablierte den Kinderkarneval in Nieheim. Von 2001 bis 2017 war er Chef des Komitees und widmete seine Freizeit gänzlich dem Kinderkarneval.

»Er ist ein Vorbild für den Karneval«, sagte Präsident Josef Schunicht, der Fischer als »Mann für alle Fälle« bezeichnete. »Ich bin super stolz, dass ich so was mal im Ratskeller erleben darf. Ich hätte niemals mit der Auszeichnung gerechnet«, gab sich der Ordensträger glücklich.

Eklat beim »Sackhüpfen«

Vor der Verleihung hatten die Nieheimer Narren das Rathaus gestürmt. Prinz Martin »der fröhlich Fermentierende« musste gegen Bürgermeister Rainer Vidal – verkleidet als Müllmann – in den ersten Nieheimer Sackspielen antreten. Den »Sackweitwurf« konnte der Prinz souverän für sich entscheiden.

Beim »Sackhüpfen« kam es aber dann zum Eklat. Prinz Martin stürzte und musste sich Vidal geschlagen geben. Aber kein Grund zur Sorge: »Der fröhlich Fermentierende« trug keine weiteren Verletzungen davon. Durch diesen Einsatz konnten das Prinzenpaar und die restliche Narrenschaft den Schlüssel zum Rathaus erobern und pünktlich um 10.11 Uhr in den Ratskeller einziehen.

Party mit Musik, Kaltgetränken und Kostümen

Der Ratskeller war innerhalb weniger Minuten gefüllt. Mit toller Musik, Kaltgetränken und farbenfrohen Kostümen startete die Party. Mit dem Song »Komm mal nach Nieheim« sorgten die »Emmersingers« für ausgelassene Feierstimmung.

Thorsten Hitschfeld aus Eschershausen begleitet den Karneval in Nieheim schon seit vielen Jahren. Mit seinem Humor begeisterte er die Narren. Bei Imitationen von Udo Lindenberg und Peter Maffay blieb vor Gelächter kein Auge trocken. Am Ende seines Auftritts verkündete er »bleibt bunt und jeck. Ich bin im nächsten Jahr wieder da«.

Für einen weiteren Höhepunkt im Programm sorgte Annemarie Lauinger, die Nieheimer »Spottdrossel«. Wie der Name schon verrät, blieb niemand vor ihr sicher. Sie zog über nahezu jeden Verein der Stadt her. »Nieheim ist eine schöne Stadt, die Karneval, keine Sorgen, hat«, verkündete sie immer wieder. Diese Stimmung übertrug sich auf die Jecken und die stiegen in ihren Gesang mit ein.

Abschied vom Kinderpräsidenten

Ausgezeichnet wurden auch die Jubelprinzenpaare: Prinz Paul Versen und Prinzessin Brigitte Donnerwerth regierten vor 50 Jahren über das Nieheimer Karnevalsvolk. Silberprinzenpaar Ulli Ballek und Angela Pape wurden ebenso mit einem donnernden »Olle meh« gefeiert.

Kinderpräsident Jannis Westerwelle, der nun schon im sechsten Jahr das Amt ausführt, wurde gebührend verabschiedet. Er muss den Platz räumen, weil er zu alt ist. »Mit 16 Jahren kannst du in die NKG eintreten und dein Engagement fortführen«, tröstete Präsident Josef Schunicht den jungen Mann.

Der bedankte sich bei den Jecken mit einem kräftigen »Olle meh« und sicherte dem Nieheimer Karneval seine Treue zu, denn »mir liegen die Narrengene im Blut«.

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