Ungewöhnlicher Schwertransport startet in Nieheim »Riesenpaket« ist 35 Meter lang

Nieheim (WB/nf). Zentimetergenau müssen die Kapitäne der Landstraße ihre beiden Großraumtransporter beherrschen, die jetzt den Nieheimer Betrieb Suckfüll-Holzbausysteme verlassen haben. Beladen sind die beiden Lastkraftwagen mit den größten jemals in Nieheim gebauten Nagelplattenbindern.

Von Nieheim nach Trendelburg transportierten zwei 40 Meter lange Schwertransporter die bei Suckfüll-Holzbausysteme für die Lagerhalle einer Tischlerei hergestellten Nagelplattenbinder. Für Elmar Suckfüll war es der bislang größte Transport.
Von Nieheim nach Trendelburg transportierten zwei 40 Meter lange Schwertransporter die bei Suckfüll-Holzbausysteme für die Lagerhalle einer Tischlerei hergestellten Nagelplattenbinder. Für Elmar Suckfüll war es der bislang größte Transport. Foto: Heinz Wilfert

»Die Binder sind 35 Meter lang und 4,80 Meter hoch«, beschrieb Firmeninhaber Elmar Suckfüll die ungewöhnliche Last. Seine Firma gehöre zu den wenigen, die in der Region solche Binder auf der nach Firmenangaben »weltweit größten Nagelplatten-Binderpresse« in diesen Dimensionen herstellen könne. Diese Maschine hat eine Nutzlänge von 40 Metern und 5,30 Meter Presstischbreite. Mit ihrer hohen Presskraft und modernster Lasertechnik liefere sie absolute Präzision. Fertigteile und -elemente gehören zum Metier der Nieheimer Firma, die Nagelplattenbinder schon seit mehr als 40 Jahren fertigt.

Ziel ist Trendelburg

Die auf den Weg gebrachten Holzelemente sind bestimmt für die Lagerhalle eines Tischlereibetriebs in Trendelburg. Auf dem Weg dorthin wurde der Transport von zwei Sicherheitsfahrzeugen und der Polizei begleitet, die vorher den Sicherheitscheck abgenommen hatte. Vor allem der Abtransport vom Firmengelände bis auf die Ostwestfalenstraße stellte die Fahrkünste auf eine harte Probe. Problem war nicht das Gewicht, sondern die Länge der Schwertransporte. Die Fahrer wurden aber durch die elektronische Steuerung der drei Hinterachsen unterstützt. In den Orten mussten die Bundesstraßen während der Durchfahrten der Ortschaften Rheder und Siddessen gesperrt werden.

Für die rund 60 Kilometer Strecke waren für die Fahrt im Konvoi vier Stunden eingeplant. Suckfüll dankte der Spedition Pessara, die den Transport mit großer Routine durchführte. »Solch großen Transporte machen wir aber auch nicht jeden Tag«, so Hubert Pessara.

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