Die SPD stellt sich vor und will „die Buntheit“ der 13 Ortschaften erhalten
Chancenprogramm für Marienmünster

Marienmünster (WB). „Jeder lebt und erlebt Marienmünster anders. Jede bringt andere Ideen und Erfahrungen ein. Wir sind zwischen jung und alt, männlich und weiblich, Ureinwohner und Zugezogene, Sportlerinnen, Musiker, Handwerker, Single und Familienmenschen, Naturfreunde und Kunstgenießer, bodenständig und weltoffen. Zusammen sind wir eine starke Gemeinschaft.“

Donnerstag, 02.07.2020, 04:18 Uhr aktualisiert: 02.07.2020, 05:01 Uhr
Frauenpower (von links): Brigitte Meyer, Gisela Glahn, Sybille Mocker-Schmidt, Stefanie Pohlmeier und Loreen Lensdorf. Foto: SPD

Die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Stefanie Pohlmeier und Helmut Lensdorf betonen die Vielfalt in Marienmünster und sagen: „Wie die Stadt, so das SPD-Rats­team!“ „Stefanie Pohlmeier als Stadtrats-Spitzenkandidatin führt neben unserer Bürgermeisterkandidatin Sybille Mocker-Schmidt unser Marienmünster-Team an“, führt Helmut Lensdorf aus. Die SPD Marienmünster habe frühzeitig und gezielt Frauen und Männer zu kommunalpolitischem Engagement motiviert.

Jünger und weiblicher

„Der Stadtrat Marienmünster braucht dringend Verjüngung. Und er sollte weiblicher werden. Die SPD setzt das jetzt um.“ Neben Stefanie Pohlmeier kandidieren in Bredenborn Friedhelm Potthast und Stefan Göke. Vördens Kandidaturtrio bilden Sybille Mocker-Schmidt, Brigitte Meyer und Heinz Heine. Gisela Glahn tritt im Wahlkreis Löwendorf-Hohehaus-Bremerberg an, Leon Lensdorf in Kollerbeck-Papenhöfen-Langenkamp, Michael Potthast in Altenbergen, Helmut Lensdorf in Kollerbeck-Born-Münsterbrock.

„Unsere Ideen für die Ortschaften haben wir im Chancenprogramm für Marienmünster zusammengefasst“, sagt Sybille Mocker-Schmidt. „Die Familie steht im Mittelpunkt. Denn wer hier mit Familie lebt, will gute Betreuung seiner Kinder als auch seiner Eltern oder Großeltern. Wer hier lebt, will möglichst wohnortnah arbeiten können.“ Familie sei auch in einem zweiten Sinne zu verstehen.

Chancen nutzen

Die Bürgermeisterkandidatin: „Die Menschen in Marienmünster leben in 13 unterschiedlichen Orten. Diese Buntheit wollen wir erhalten; die Dörfer stärken, so dass sie selbstbewusster Teil der ,Familie Marienmünster‘ bleiben.“ Stefanie Pohlmeier rückt den Zusammenhang zwischen Beruf, Digitalisierung und Lokalpolitik ins Zentrum: „Der unübersehbare Wandel der Arbeitswelt wirkt sich deutlich auf das Landleben aus. Wir haben kommunale Konzepte entwickelt, die Arbeitsplätze selbst von Weltunternehmen in unsere Orte zurückholen können.“

Die SAP-Beraterin, die berufliche Erfahrungen in Pittsburgh, Madrid und London gesammelt hat, stellt fest: „Home-Office haben wir in diesem besonderen Jahr 2020 direkt kennengelernt. Co-Working als Form der firmenübergreifenden Arbeitskooperation ist auch kein Fremdwort mehr.“ Das Vorhaben des SPD-Kreisverbandes, das die Themen Beruf, Bildung und Betreuung zusammen denkt, biete eine Fülle von Chancen auch für Marienmünster. „Daran arbeiten wir. Deshalb braucht die Kommunalpolitik gerade jetzt eine starke Sozialdemokratie.“ Zu ihrem Team gehört auch Loreen Lensdorf, SPD-Kreistagskandidatin in Marienmünster und Bökendorf.

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