Betroffener aus Marienmünster räumte ein, Cannabis konsumiert zu haben
18-Jähriger will Polizisten mit künstlichem Penis austricksen

Marienmünster (WB). Innerhalb von drei Wochen wurde zum zweiten Mal ein 18-Jähriger aus Marienmünster wegen Fahren unter Drogeneinfluss überprüft. Das Ergebnis der ersten Blutprobe vom 13. Februar war bereits positiv auf THC ausgefallen. Aus Angst, bei einer erneuten Kontrolle erwischt zu werden, hat sich der Betroffene einen künstlichen Penis mit Kunsturin zugelegt.

Mittwoch, 06.03.2019, 13:42 Uhr aktualisiert: 06.03.2019, 15:42 Uhr
Symbolbild. Foto: Sebastian Schwake

Bei der Kontrolle am Dienstag, 5. März, fiel der Polizei dieser Kunstpenis auf und der Betroffene räumte ein, tags zuvor frisch Cannabis konsumiert zu haben. Es wurde eine erneute Blutprobe entnommen und ihm droht der Führerscheinentzug, da er zum zweiten Mal mit Betäubungsmitteln am Steuer erwischt worden ist.

Kommentare

Harald Peterson  wrote: 06.03.2019 15:37
Wie funktioniert das?
Wie kann er unter Drogeneinfluss gefahren sein, wenn er einen Tag vorher cannabis konsumiert hat? Es wird nach dem Abbauprodukt COOH-THC gesucht bei den Urintests. Das heisst, selbst wenn er vor 2 Tagen konsumiert hat wirds nachgewiesen aber es ist ja abgebaut und nicht mehr Aktiv. Wie soll er also unter Drogeneinfluss gefahren sein? Funktioniert so nicht aber das ist unser Deutsches Gesetzbuch. Es wird immernoch nach alten Standarts gehandelt! Man weiss mittlerweile, dass man nach 6 Stunden wieder Fahrtauglich ist. In allen Ländern klappt es nur nicht in Deutschland. Schon merkwürdig mit anzusehen wie ein angeblich hoch entwickeltes und industrialisiertes Land so rückständig sein kann und auch rein wirtschaftlich so dumm mit der Sache Cannabis umgeht.
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