Marienmünsters Wehrführung wünscht sich Zusammenschluss aus Bremerberg/Eilversen und Hohehaus Löschgruppen sollen fusionieren

Marienmünster (WB). Nach dem Wunsch der Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Marienmünster sollen die Löschgruppen Hohehaus sowie Bremerberg/Eilversen fusionieren, um auch in Zukunft die Sicherheit der Bürger gewährleisten zu können. Es wäre die erste Fusion zweier Löschgruppen im Stadtgebiet.

Von Dennis Pape
Die Löschgruppen Hohehaus sowie Bremerberg/Eilversen sollen fusionieren. Symbol-
Die Löschgruppen Hohehaus sowie Bremerberg/Eilversen sollen fusionieren. Symbol- Foto: dpa

Zwar gibt es in Marienmünster mit den Löschgruppen aus Bremerberg und Eilversen sowie aus Großen- und Kleinenbreden zwei Verbünde aus mehreren Ortschaften – »diese Verbünde gibt es jedoch schon immer, dabei handelt es sich nicht um fusionierte Löschgruppen«, erläuterte gestern der stellvertretende Wehrführer Tobias Höppner im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Kleine Ortschaften bedingen Zusammenschlüsse

Höppner betonte weiterhin: »Als Wehrführung müssen wir das große Ganze im Blick behalten. Da wir viele kleine Ortschaften in Marienmünster haben, glauben wir, dass wir auf Dauer nur durch Zusammenlegungen schlagkräftig bleiben können.« Ob es jedoch wirklich zum Zusammenschluss kommt, steht bislang noch in den Sternen. Nach einem Treffen zwischen den beiden Löschgruppen sowie der Wehrführung signalisierte die LG Bremerberg/Eilversen ihre Bereitschaft, die Kameraden aus Hohehaus möchten den möglichen Zusammenschluss jedoch zunächst bei ihrer Jahreshauptversammlung im Februar besprechen – eine gewisse Skepsis ist in den Reihen der Hohehäuser durchaus vorhanden. »Uns ist es wichtig, dass wir diese Entscheidung, die wir uns ausdrücklich wünschen, den Gruppen überlassen – immerhin sprechen wir über ein Ehrenamt«, sagte Höppner. Laut Stadtverwaltung gibt es in Bremerberg/Eilversen derzeit 18 aktive Feuerwehrzugehörige, in Hohehaus sind es 13.

Neues Fahrzeug wird angeschafft

Die Diskussionen über eine Fusion sind auch deswegen akut geworden, weil der Brandschutzbedarfsplan, der jetzt vom Rat verabschiedet worden ist, Handlungsbedarf in Bremerberg sieht – konkret geht es um eine Neuanschaffung eines wasserführenden Fahrzeuges (80.000 Euro) für Bremerberg, jedoch ist in der Ortschaft keine Unterbringung für dieses Fahrzeug vorhanden. »Für ein Feuerwehrhaus sind mehr als 300.000 Euro im Haushalt vorgesehen, sollte es nicht zu einer Fusion kommen, wird lediglich eine Fahrzeughalle errichtet«, erläuterte Höppner. Ein optionales Feuerwehrhaus müsste aus taktischen Gründen zwischen Bremerberg und Hohehaus liegen. Jetzt liege es an den Hohehäusern.

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