Beleuchtung erinnert an besonderes Ereignis in der Vördener Kirche
Vor 100 Jahren gibt es erstmals Strom im Gotteshaus

Vörden -

Vor genau 100 Jahren ist die Pfarrkirche St. Kilian in Vörden elektrifiziert worden. Für die katholische Gemeinde damals war das ein großes Ereignis.

Montag, 11.01.2021, 11:05 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 12:09 Uhr
Licht und Farben haben über den Jahreswechsel die Kirche in Vörden verzaubert. Viele Vördener und Besucher haben das Gotteshaus von allen Seiten fotografiert und bewundert.

In Erinnerung an den technischen Fortschritt 1920 haben die Vördener über Weihnachten und den Jahreswechsel ihre Kirche besonders beleuchten lassen. Die Lichter hat Hermann Neumann (Großenbreden) mit Helfern installiert. Veranstaltungstechnik Neumann hat damit vielen Bürgern und ihren Gästen eine Freude gemacht. Die Kirche wurde vielfach fotografiert.

Die jetzige Pfarrkirche wurde 1899 gebaut. Die Vorgängerkirche war zu klein geworden und wurde bis auf den Turm, der aus dem Jahre 1643 stammt, abgerissen. An das Längsschiff, das neu erbaut wurde, ist ein Querschiff angebaut worden – und den Abschluss bildet der neugotische Chorraum. Dass die Kirche – wie auch Vorgängerkirchen – schon immer dem Heiligen Kilian geweiht war, deutet auf eine sehr alte bestehende Kirchengemeinde hin. Kilian, der vor rund 1300 Jahren gelebt hat, ist einer der ältesten Heiligen, denen im norddeutschen Raum Kirchen geweiht wurden. Die letzte große Renovierung der Kirche in Vörden ist 1985 ausgeführt worden.

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