Traditionelle Hubertusjagd im Solling begeistert – strenge Corona-Auflagen
„Halali“ mit Hundemeute

Holzminden/Neuhaus (WB). Aufsitzen, die Meute naht!“ ruft der erfahrene Reiter und Jagdherr Torsten Koßmann um Punkt 11.30 Uhr in die Runde. Die Vorbereitung der traditionellen, aber unblutigen Hubertusjagd in Neuhaus (Solling) am Wochenende erreichte damit ihren Höhepunkt.

Montag, 26.10.2020, 17:33 Uhr aktualisiert: 26.10.2020, 17:37 Uhr
Die Niedersachsenmeute läuft bei der Hubertusjagd im Solling (Neuhaus) voran – es folgen die Reiter, die sich im Gelände gleich mehreren Hindernissen stellen müssen. Foto: Harald Iding

Die Freude an der Gemeinschaft und der Spaß am Reiten mitten in der Natur – sie stehen vor allem im Mittelpunkt. Mit einer Traumbeteiligung von 50 Reitern beim Start, die aus mehreren Bundesländern angereist waren, einer ambitionierten Hundemeute sowie Musikern des Perforcehorncorps Hannover (Bläsergruppe) bot dieses Schauspiel am gestrigen Sonntag auch den Zuschauern am Rande der Strecke einen hohen Unterhaltungswert.

Herbstzauber: Hubertusjagd 2020 im Solling begeistert

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Foto: Harald Iding
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Wegen der strengen Corona-Auflagen konnte in diesem Jahr aber nur die abgespeckte Version der 55. Veranstaltung – ohne Rahmenprogramm und Beköstigung für Besucher wie Reiter – realisiert werden. Um die Koordination und zeitweise Sperrung der Landstraße (für die Überquerung) kümmerte sich neben der Polizei auch das Team von Ortsbrandmeister Sebastian Winzmann. Für den 42-jährigen Feuerwehrchef sei dieser Termin aber auch immer eine private Freude, denn die ganze Atmosphäre und die edlen Vierbeiner würden ihn schon seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistern.

Für die Reiterschar blieb es trotz der Pandemie aber beim Spaß auf der rund zwölf Kilometer langen Strecke zwischen Neuhaus und Silberborn. Es warteten Natursteinmauern, natürliche Gräben und dicke Baumstämme darauf, bewältigt zu werden – jedenfalls für das „springende Feld“, das gleich hinter den Foxhounds der Niedersachsenmeute folgte. Alles in allem war es eine perfekte Kombination aus Sport, Tradition und Brauchtum – mitten im herbstlichen Solling, mit seinem faszinierenden Farbenrausch.

Auch die 22-jährige Kira Wippermann war mit ihren Eltern und dem schönen Schimmel „Spirit of Snow“ dabei. „Es ist das zweite Mal, dass ich hier reite. Es ist einfach nur wunderbar, aber man muss immer aufpassen und konzentriert sein“, kommt die angehende Forstwissenschaftlerin aus dem Raum Dassel ins Schwärmen.

 

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