Porzellanmanufaktur sagt beliebte Veranstaltung wegen Corona ab
Fürstenberg ohne Weihnachtsmarkt

Fürstenberg (WB). Der beliebte Weihnachtsmarkt auf Schloss Fürstenberg fällt aus. Die geringe Planungssicherheit und der Fokus auf den Schutz der Gesundheit von Besuchern, Ausstellern und Mitarbeitern stellen die Porzellanmanufaktur als Veranstalter vor „unkalkulierbare Schwierigkeiten“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Donnerstag, 06.08.2020, 11:28 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 11:30 Uhr
Der Weihnachtsmarkt am Schloss Fürstenberg lockt normalerweise hunderte Besucher an. In diesem Jahr ist er wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Foto: Porzellanmanufaktur

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Sicherheit und die Gesundheit aller Beteiligten stehen für uns im Vordergrund,“ begründet Stephanie Saalfeld, Geschäftsführerin der Porzellanmanufaktur die Entscheidung. Sie führt weiterhin aus: „Gerade vor dem Hintergrund aktuell wieder steigender Infektionszahlen, können wir nicht absehen, wie sich die Pandemie in den Herbst- und Wintermonaten entwickelt. Wir sehen in anderen Ländern, dass das Virus unberechenbar ist und auch scheinbare Sicherheit schnell ins Gegenteil umschlagen kann. Da gerade Veranstaltungen immer wieder zu Superspreader-Events werden, möchten wir dieses gesundheitliche Risiko für Besucher, Aussteller und unsere Angestellten nicht eingehen.“

Abwarten unmöglich

Neben dem Gesundheitsschutz liegen die Gründe für die Absage auch in der fehlenden Planungssicherheit für Veranstalter und Aussteller. Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Fürstenberg wird teilweise bis zu einem Jahr im Voraus geplant. „Ein Abwarten wie sich die Corona-Situation entwickelt ist für uns leider nicht möglich. Gerade jetzt in den Sommermonaten stecken wir normalerweise mitten in den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt. Eine kurzfristige Absage der Veranstaltung – nach monatelanger Planung und finanziellen Investitionen – ist weder für die Aussteller, die dann keine Möglichkeit mehr für eine Alternative haben, noch für andere Beteiligte fair,“ so Saalfeld.

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