Weiter fünf Infizierte: Kreisverwaltung Höxter und Bürgermeister warnen
„Das Virus ist noch da“

Höxter/Warburg (WB/vah). Deutschlandweit steigen wieder die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. Das gilt auch für den Kreis Höxter, der zwischenzeitlich gar keine bekannten Fälle mehr hatte. Mittlerweile sind es wieder fünf. Immerhin hat sich diese Zahl am Samstag nicht verändert. Aktuell werden aus Höxter (2), Borgentreich, Brakel und Bad Driburg Infizierte gemeldet.

Samstag, 01.08.2020, 09:42 Uhr aktualisiert: 01.08.2020, 13:42 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

„Diese besorgniserregende Entwicklung zeigt ganz deutlich: Das Virus ist noch da“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Gemeinsam mit Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter und Verwaltungschef der mit insgesamt 107 Infizierten in den vergangenen Monaten besonders hart getroffenen Hansestadt Warburg, appelliert er deshalb, bei den Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlässig zu werden – besonders in der jetzigen Urlaubszeit.

„Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verlangsamt. Das zeigt, dass die Maßnahmen zur Eindämmung gegriffen haben. Der Großteil der Bürger hat sich vorbildlich verhalten. Nun müssen wir gemeinsam verhindern, dass dieser Erfolg verpufft. Dazu kann jeder beitragen“, sagt Schumacher. „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Nur so kann die Pandemie wirksam eingedämmt werden.“

Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln warnt auch im Namen seiner Amtskollegen im Kreis Höxter davor, sich jetzt zu sehr in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Ein besonderer Risikofaktor für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sei die Urlaubs- und Reisezeit, ist auch Stickeln sicher. Er und Kreisdirektor Schumacher weisen deshalb noch einmal deutlich auf die Reiseinformationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hin.

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