Ordnungsamt Höxter kontrolliert - noch keine Anzeigen - Abstände zwischen Ständen werden etwas vergrößert
Wochenmarkt ist eng – Kunden sind diszipliniert

Höxter (WB/rob). Auf dem Wochenmarkt sind in Höxter Gesichtsmasken Pflicht. Die Abstands-Regeln gelten seit Wochen. Nur halten sich nicht alle Kunden immer dran. Am Samstag und am Mittwoch gilt die beidseitig von Ständen genutzten Marktstraße zwischen Dechanei und Marktplatzbrunnen als Nadelöhr. Die Stadt justiert dort jetzt etwas nach. Grundsätzlich sind aber alle dort diszipliniert.

Mittwoch, 10.06.2020, 20:44 Uhr aktualisiert: 10.06.2020, 20:50 Uhr
Samstags ist der Markt sehr gut besucht. Zwischen Dechanei und Nikolaikirchentreppe wird es dann eng an den Ständen.

Marktbeschicker, Kaufleute in der Marktstraße und Höxteraner berichten dem WB von Kritik, dass sich zwischen und an den Ständen die Kunden zu nahe kommen würden. Einige Besucher wollten gar wegen der Enge gar nicht mehr auf dem Markt einkaufen. Es gab auch Vorschläge, die Stände weiter in der Fußgängerzone auseinander zu ziehen. Es gibt Reaktionen.

Samstag ist der Markt ein Treffpunkt.

Samstag ist der Markt ein Treffpunkt. Foto: M. Robrecht

Das WESTFALEN-BLATT hat im Ordnungsamt nachgefragt: „Ja, im Bereich Marktstraße ist es eng. Drei zusätzliche Spargelstände, ein Erdbeerstand, ein baugerüst und die Schlangen vor den Ständen benötigen Fläche“, sagte Ordnungsamtsleiterin Inge Orthjohann. Mitarbeiter der Stadt würden regelmäßig die Abstände und die Maskenpflicht kontrollieren. Die Disziplin in der Fußgängerzone sei an Markttagen viel besser geworden, auch nachdem die Kontrolleure Bürger angesprochen hätten. Die meisten reagierten auf eine Ansprache auch verständnisvoll. Manchmal werde die Maske auch erst dann angelegt, wenn ein Ordnungsamtsmitarbeiter im Sichtfeld erscheine.

Die Lage habe sich zudem insgesamt entspannt und man müsse sagen, dass die meisten Kunden die Maskenpflicht ernst nehmen würden, so Inge Ortjohann. In Höxter habe die Stadt kein einziges Verfahren wegen Missachtung der Vorschriften auf dem Wochenmarkt einleiten müssen, blickte die Ordnungsamtsleiterin auf die Zeit seit Mitte März zurück. Grundsätzlich danke die Stadt den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis für die Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit.

Inge Ortjohann kündigte an, dass die Stadtverwaltung den engen Bereich vor der Nikolaikirche etwas luftiger gestalten wolle und die Wagen ab diesem Samstag mit etwas mehr Abstand platzieren werde. Zu weit dürften die Beschicker aber nicht von ihren Stammplätzen entfernt werden, weil die Kundschaft sie sonst nicht mehr finden würde, hörte die Ordnungsamtschefin. Die Maskenpflicht auf dem Markt gebe es auch, weil die 1,50 Meter Abstand zwischen Dechanei und Marktplatz nur schwer einzuhalten seien. Man nehme das Thema sehr ernst. Die Stadtverwaltung werde weiter mit Mitarbeitern die Märkte kontrollieren, fahre den Aufwand aber personell zurück. Die Schilder mit dem Maskenpflicht-Hinweis seien auch noch einmal besser sichtbar an den Straße platziert worden.

 

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